Marco Huck nach seinem WM-Kampf im Cruisergewicht gegen Ola Afolabi
Marco Huck nach seinem WM-Kampf im Cruisergewicht gegen Ola Afolabi © Getty Images
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Marco Huck erhält die nächste Chance auf einen WM-Titel. Der 32-Jährige ist einer von acht Boxern der neu initiierten World Boxing Super Series.

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Der frühere Boxweltmeister Marco Huck startet seinen nächsten Anlauf auf einen Cruisergewichtstitel in der neu initiierten World Boxing Super Series. Wie die Veranstalter mitteilten, ist der 32-Jährige der fünfte der acht Teilnehmer seiner Gewichtsklasse in der neuen Champions League des Boxens.

Huck kann es kaum erwarten

"So was hat es in der Geschichte des Boxsports noch nie gegeben. Acht absolute Weltklasse-Boxer gehen in das Turnier, doch am Ende bleibt nur einer übrig", sagte Huck: "Ich kann es kaum erwarten, der Welt zu beweisen, dass ich von all den starken Champions der Beste bin."

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Vor Huck hatten bereits die Weltmeister Yunier Dorticos (Kuba/WBA), Murat Gassijew (Russland/IBF) und Mairis Briedis (Lettland/WBC) sowie Ex-Weltmeister Krysztof Wlodarczyk (Polen) zugesagt.

Gegen Briedis hatte Huck im April seinen bislang letzten Kampf bestritten, nach schwacher Leistung zum vierten Mal in seiner Karriere verloren und den WBC-Gürtel verpasst. Der gebürtige Serbe war von 2009 bis 2015 Cruisergewichts-Champion nach Version der WBO.

Kämpfe starten im September

Ab September werden acht der weltbesten Cruisergewichtler und acht der weltbesten Super-Mittelgewichtler im K.o.-Format gegeneinander antreten, um die unumstrittene Nummer eins ihrer Gewichtsklasse zu ermitteln. Die Sieger erhalten die Muhammad Ali Trophy. Zudem werden die WM-Gürtel der Teilnehmer auf dem Spiel stehen. Hucks Viertelfinal-Gegner wird am 8. Juli bei der Auslosung in Monaco ermittelt.