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München - Marie Lang bleibt auch im 37. Profikampf ungeschlagen. Lang muss gegen eine Serbin aber hart für die Titelverteidigung kämpfen. Auch Pascal Schroth jubelt.

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Kickbox-Queen Marie Lang bleibt Weltmeisterin!

Die 33 Jahre alte Wahl-Münchnerin setzte sich bei Steko's Fight Night im Showpalast München gegen Alja Lukac aus Serbien einstimmig nach Punkten durch.

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Damit konnte Lang den 37. Sieg im 37. Profikampf feiern und ihren WKU Weltmeistertitel im Vollkontakt bis 62,5kg verteidigen.

Die zuvor in 24 Kämpfen ungeschlagene Lukac hatte sich zuvor allerdings als schwere Gegnerin erwiesen, die der gesundheitlich geschwächten Lang alles abverlangte.

"Die ersten drei Runden habe ich mich vorne gesehen. Nach hinten habe ich etwas abgebaut. Das waren nicht die stärksten zwei Runden. Aber es war ein guter Kampf und ich freue mich, dass der Titel in München bleibt", analysierte Lang auf SPORT1 ihren Kampf.

Lang dominiert nur zu Beginn

Zuvor hatte Lang den besseren Start erwischt und gegen die anfangs sehr defensiv agierende Lukac dominiert – ohne jedoch viele klare Treffer zu landen.

Ab der dritten und vor allem vierten Runde kam die Serbin dann stärker auf, während Lang immer mehr Energie verlor und kein Feuerwerk mehr abbrennen konnte. 

Geschickt verteidigte Lang jedoch ihren herausgekämpften Vorsprung – und so sahen am Ende alle drei Punktrichter Lang knapp vorne.

Lang, die die letzte Woche krankheitsbedingt kaum trainieren konnte und sich vor dem Kampf vegan ernährte, will sich jetzt zur Belohnung was Gutes gönnen: "Ich freue mich auf ein Rührei."

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Nach Horror-Verletzung: Schroth feiert nächsten Sieg

Kurz zuvor hatte Thaiboxer Pascal Schroth, dem 2018 im Ring das Genick gebrochen worden war, bei seinem Fight in München eine exzellente Vorstellung abgeliefert.

Sein griechischer Gegner Giannis Boukis konnte lediglich beim Einlauf zu Sirtaki-Klängen überzeugen, während des Fights übernahm schnell Schroth das Kommando.

Nachdem Boukis bereits zuvor mehrmals zu Boden gegangen war, siegte Schroth letztlich durch K.o. in der zweiten Runde.

"Die Vorbereitung war sehr hart. Ich habe mich in Thailand, meinem momentanen Wohnort, vorbereitet. Ich war körperlich in Topform und mental on point - es hätte also nichts schief gehen können", sagte Schroth anschließend auf SPORT1.

"Gladiator" gewinnt nach Punkten 

Im Co-Mainevent setzte sich im Duell zweier Champions der Ingolstädter "Gladiator" Darvid Dardan Morina gegen IPCC-Weltmeister Vladimir Konsky durch.

Morina musste dabei allerdings über die vollen fünf Runden gehen, ehe ein einstimmiges Urteil der Punktrichter ihm den Sieg bescherte.

"Er ist bestimmt ein netter Kerl, hatte gestern Geburtstag. Daher dachte ich, tue ich mal etwas Gutes", sagte Morina bei SPORT1 mit einem Augenzwinkern als Erklärung, warum er seinen Gegner nicht K.o. geschlagen hatte.