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Der ehemalige Profiboxer Floyd Mayweather lässt bei einem Schaukampf in Tokio seinem japanischen Kontrahenten Tenshin Nasukawa überhaupt keine Chance.

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Der ehemalige Profiboxer Floyd Mayweather hat bei seiner abermaligen Rückkehr in den Boxring kurzen Prozess gemacht.

Gegen den japanischen Kickbox-Star Tenshin Nasukawa ließ der 41-Jährige in Tokio überhaupt keine Zweifel aufkommen.

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Der Schaukampf dauerte nicht mal eine Runde, nachdem der US-Amerikaner seinen Kontrahenten dreimal zu Boden geschickt hatte.

Nasukawa völlig chancenlos

Nach zwei Minuten und 19 Sekunden warf die Ecke des 20-Jährigen das Handtuch und beendete so das einseitige Duell.

Für die Boxlegende war es der zweite Kampf nach seinem eigentlichen Karriereende vor gut drei Jahren.

Im August 2017 war Mayweather für einen Kampf in den Ring zurückgekehrt, als er in Las Vegas den irischen Mixed-Martial-Arts-Star Conor McGregor durch technischen K.o. in der zehnten Runde bezwingen konnte.

Mayweather verspätet sich

Wenige Stunden vor dem Kampf hatte Mayweather für Aufsehen gesorgt, als er zu spät am Veranstaltungsort ankam. 

"Als ich zur Arena aufbrechen wollte, war die gesamte Hotel-Lobby voller Fans und TV-Kameras", ließ er über sein Management ausrichten und machte damit das Chaos in dem Hotel für die Verspätung verantwortlich. 

Der Kampf gegen Nasukawa musste daraufhin um 90 Minuten verschoben werden.

"Dies ist eine großartige Möglichkeit für mich, rauszugehen und den Leuten etwas Unterhaltung zu bieten. Es ist eine Exhibition, aber es gibt mir die Chance, etwas anderes zu tun", hatte Mayweather im Vorfeld des Kampfes gesagt.

Für den im Weltergewicht ausgetragenen Kampf gab es spezielle Regeln: Er war über drei Runden a drei Minuten angesetzt, beide Kämpfer mussten sich an die Boxregeln halten, es war kein Ringrichter involviert und das Ergebnis wird nicht in den offiziellen Kampfstatistiken vermerkt.

Verwirrung um die Kampfbörse

Im Vorfeld hatte es um das Duell ein großes Theater gegeben. So wurde es unmittelbar nach der Verkündung von Mayweather abgesagt, ehe er doch seine Zustimmung gab. 

Die auf Kampfsport spezialisierte japanische Sport-Tageszeitung Tokyo Sports spekuliert, dass der Promotor RIZIN Mayweather für den Kampf 88 Millionen US-Dollar bezahlt - ohne eine Beteiligung aus dem Pay-per-View.

Der 41-Jährige selbst stellte jedoch vor kurzem in den sozialen Netzwerken klar, dass er "nur" neun Millionen US-Dollar für den Schaukampf erhalten würde.