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Timo Baumgartl träumt weiter von der Nationalmannschaft. Der Verteidiger nennt einen kuriosen Grund, woran die Erfüllung dieses Traums scheitern könnte.

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Timo Baumgartl wechselte im Sommer 2019 vom VfB Stuttgart zur PSV Eindhoven in die Niederlande.

Dadurch verschwand der Innenverteidiger von der Bildfläche vieler Bundesliga-Fans.

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Im SPORT1-Instagram-Format Split It! hat der 24-Jährige nun über sein Leben in den Niederlanden, Neu-Trainer Roger Schmidt und die Nationalmannschaft gesprochen.

Baumgartl warnt vor deutscher Schule

Nach einem Jahr in den Niederlanden weiß Baumgartl um die Unterschiede in der Mentalität.

"Es ist kulturell ein bisschen was anderes als in Deutschland. Ich glaube, die Niederländer sind entspannter", erklärt er und warnt seine Teamkollegen deshalb vor seinem Landsmann und Neu-Trainer Roger Schmidt. "Jetzt haben wir einen deutschen Trainer bekommen, da müssen sie sich auf die deutsche Schule einstellen."

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Der Verteidiger begrüßt dennoch Schmidts Verpflichtung. "Ich freue mich auf einen Trainer, der die eigene Muttersprache spricht, dann kann man gut kommunizieren und ich glaub es tut einfach gut, mal einen Trainer zu haben, der nicht aus den Niederlanden kommt um auch den Spielern mal zu zeigen, was es außerhalb von den Niederlanden gibt", sagte Baumgartl.

Scheitert Baumgartls Nationalmannschaft-Traum am Telefon?

Ansonsten versucht der Deutsche, mit seinen Mitmenschen auf Niederländisch zu kommunizieren. "Ich versuche, alles auf Niederländisch zu machen, auch die Interviews. Manchmal fehlen mir noch die Wörter, aber ich verstehe alles. Ich spreche auch mit den meisten niederländischen Kollegen und nehme zweimal die Woche Unterricht mit meiner Freundin und der Frau von Lars Unnerstall", erklärte der Schwabe.

Auch nach seinem Wechsel in die Niederlande träumt der Innenverteidiger weiter von der Nationalmannschaft. Angesprochen auf den Kader für die anstehende Nations League sagte Baumgartl: "Es ist natürlich auch ein Traum, da irgendwann einmal draufzustehen, dafür arbeite ich hart und ich glaube auch, dass dieser Traum irgendwann in Erfüllung gehen kann."

Als problematisch könnte sich dabei die Kommunikation der Nominierung durch Bundestrainer Joachim Löw darstellen. "So wie ich mich kenne, würde ich wahrscheinlich erstmal nicht ans Telefon gehen, weil ich sehr sehr schlecht bin im Anruf beantworten, vor allem bei unbekannten Nummern. Ich denke dann, der wird schon noch mal anrufen, wenn er was möchte", gesteht der 24-Jährige.