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Nach dem Ärger um die Super League beklagt Inter Mailands Geschäftsführer Giuseppe Marotta massive Anfeindungen.

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Nach dem Scheitern der Pläne für eine Super League beklagt Inter Mailands Geschäftsführer Giuseppe Marotta massive Anfeindungen. Er sei von "anonymen und öffentlichen Drohungen" überhäuft worden, sagte Marotta bei Sky Sport: "Ich bin kein Judas und kein Verräter. Ich liebe diesen Sport und werde stets in seinem Interesse arbeiten."

Inter gehört zu den zwölf Größen des internationalen Fußballs, die in der Nacht zu Montag die Gründung einer milliardenschweren Super League angekündigt hatten. Nur wenig später zogen sich neben den Nerazzurri auch die sechs englischen Klubs sowie Atletico Madrid und der AC Mailand offiziell aus dem Projekt zurück.

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Trotz der Absage für die Eliteliga ist für Marotta das System der nationalen Ligen veraltet. Deshalb und aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise müssten neue Wege zum Erhalt des Fußballs gefunden werden. "Mit Gehältern, die 65 bis 70 Prozent der Umsätze verschlingen, kann kein Unternehmen überleben", sagte der 64-Jährige.

Einen Rücktritt nach dem Chaos der vergangenen Tage schloss Marotta zunächst zwar aus, "wenn die Mehrheit der Klubs jedoch nicht will, dass ich weitermache, werde ich zurücktreten", sagte er: "Ich habe bisher stets im Dienst des Fußballs gehandelt."