Super-League-Pläne könnten in Italien Konsequenzen haben
Super-League-Pläne könnten in Italien Konsequenzen haben © AFP/SID/FILIPPO MONTEFORTE
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Der italienische Fußballverband FIGC plant offenbar Maßnahmen, die künftig Abspaltungstendenzen und die Gründung einer Super League verhindern sollen.

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Der italienische Fußballverband FIGC plant offenbar Maßnahmen, die künftig Abspaltungstendenzen und die Gründung einer Super League verhindern sollen. Demnach darf kein Klub der Serie A zur Meisterschaft zugelassen werden, der sich einem alternativen Projekt zu den UEFA-Wettbewerben anschließt. 

Außerdem sollen strengere Kontrollen über die Ausgaben und die finanzielle Stabilität der Klubs eingeführt werden. Ab Montag will der Verband eine Diskussion über eine Gehaltsobergrenze (Salary Cap) starten, berichtete die römische Tageszeitung La Repubblica

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Elf Serie-A-Klubs fordern indes Strafen für die drei italienischen Vereinen - Juventus Turin, AC Mailand und Inter Mailand -, die sich dem Projekt einer europäischen Super League angeschlossen hatten. 

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In einem Schreiben verlangen sie, dass bei der nächsten Serie-A-Versammlung Maßnahmen gegen Juventus, Milan und Inter ergriffen sollen. "Sie haben heimlich gehandelt und Pläne geschmiedet, die dem gesamten italienischen Fußballsystem einen schweren Schaden verursachen würde", heißt es in dem Schreiben.

Die elf Klubs wollen den Rücktritt von Inters Geschäftsführer Giuseppe Marotta und von Milans Präsident Paolo Scaroni erzwingen, die beide im Serie-A-Board sitzen. Um die beiden zum Rücktritt zu bewegen, müssen mindestens 14 Serie-A-Klubs einen Misstrauensantrag einreichen.