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Andrea Agnelli drohen nach dem gescheiterten Plan einer europäischen Super League offenbar Konsequenzen beim italienischen Rekordmeister.

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Juventus Turins Präsident Andrea Agnelli drohen nach dem gescheiterten Plan einer europäischen Super League offenbar Konsequenzen beim italienischen Rekordmeister. Nach dem Rücktritt vom ECA-Vorsitz könnte der 45 Jahre alte Unternehmer auch die Führung des Renommierklubs verlieren.

Laut Tuttosport droht Agnelli die Gefahr, durch seinen Vetter Alessandro Nasi, Vizepräsident der Agnelli-Holding Exor, ersetzt zu werden. Auch die Sportmanagerin Evelina Christillin wird mit einem Führungsposten bei Juventus in Verbindung gebracht. Sie soll die Beziehungen zu den anderen italienischen Klubs neu aufbauen.

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Agnelli sei laut Gazzetta dello Sport arg unter Druck geraten, auch weil die Juve-Aktie an der Mailänder Börse nach dem gescheiterten Super-League-Plan um 12 Prozent eingebrochen war. Der Konsumentenschutzverband Codacons droht außerdem bei der Börsenaufsicht mit einer Sammelklage gegen Juventus wegen des Verdachts der Marktmanipulation.

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Agnelli zeigte sich indes unbekümmert. Nach dem Rücktritt vom Chefposten bei der europäischen Klubvereinigung ECA werde er jetzt mehr Zeit haben, sich ganz Juve zu widmen, sagte er italienischen Medien. Dabei wird er sich mit dem großen Schuldenberg seines Klubs auseinandersetzen müssen. (Die neue Hassfigur des Fußballs)

Laut Corriere dello Sport könnte Juves Eigentümer Exor einem internationalen Investmentfonds 20 Prozent des Juve-Kapitals verkaufen. Damit könnte der Klub von Superstar Cristiano Ronaldo eine wichtige Finanzspritze erhalten.