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Juventus Turin steckt aktuell tief in der Krise. Den Italienern droht eine Horror-Saison, die Gründe für den Absturz sind vielfältig.

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Juventus Turin hinkt aktuell deutlich den eigenen Erwartungen hinterher. Nach neun Meisterschaften in Folge, droht dem italienischen Rekordmeister eine Horror-Saison.

Mit zehn Punkten Rückstand auf Serie A-Tabellenführer Inter Mailand steckt Juventus in der Krise. Am vergangenen Spieltag kam das Team um Superstar Cristiano Ronaldo bei Hellas Verona nicht über ein 1:1 hinaus. (Service: Tabelle der Serie A)

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Doch damit nicht genug. Auch in der Champions League offenbaren sich die großen Probleme der Italiener. Im Achtelfinal-Hinspiel verlor die alte Dame beim FC Porto mit 1:2. (Spielplan und Ergebnisse der Champions League)

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Die Gründe der Juve-Misere sind vielfältig und in allen Teilen der Mannschaft auffindbar. Zusätzlich lassen sich vor allem Fehler in der Transferpolitik des Klubs ausmachen.

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Juves Hauptproblem: Fehlende Kaderbreite

Im Angriff ist Juve viel zu dünn besetzt. Der von Atlético Madrid ausgeliehene Álvaro Morata ist der einzige nominelle Mittelstürmer im Kader. Juve-Sportdirektor Fabio Paratici sorgte auf dieser bedeutenden Position nie für einen geeigneten Ersatz.

Währenddessen stehen die beiden Mittelfeldstrategen Adrien Rabiot und Aaron Ramsey mit ihren Leistungen sinnbildlich für die aktuelle Lage des Vereins. Gegen Verona zählten sie zu den schlechtesten Spielern auf dem Platz. Beide Akteure sind noch bis 2023 vertraglich an Juve gebunden und kosten dem Klub viel Geld.

Dybala und Co.: Schlüsselspieler fehlen verletzt

Daneben plagt sich Juve schon im ganzen Saisonverlauf mit Verletzungen und Ausfällen von wichtigen Akteuren herum. Zuletzt standen gleich sechs Stammspieler für Trainer Andrea Pirlo nicht zur Verfügung.

Starstürmer Paulo Dybala konnte in dieser Spielzeit erst elf Spiele in der Serie A bestreiten. Nun fällt ebenso Offensivpartner Morata aufgrund einer Virus-Infektion aus.

Auch in der Defensive muss Pirlo derzeit umbauen. Mit Leonardo Bonucci und Giorgio Chiellini fehlen derzeit die erfahrensten Abwehrspieler.

Ein CR7 reicht nicht aus

Ronaldo bleibt zurzeit der einzige Lichtblick beim Tabellendritten. Der Portugiese ist in dieser Spielzeit nicht nur Juves Top-Torschütze, sondern führt mit seinen 19 Treffern gleichzeitig die Rangliste in der Serie A an.

Trotz der starken Bilanz des 36-Jährigen darf sich Juventus aber nicht nur auf Ronaldo verlassen.

Um die Horror-Saison noch abwenden zu können, muss Juventus in der Königsklasse unbedingt die nächste Runde erreichen. Der Verein ist auf jede Summe durch sportliche Erfolge angewiesen. Durch die Auswirkungen der Corona-Krise ging dem Verein bereits viel Geld verloren.

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Juve muss auf dem Transfermarkt umplanen

Auch deshalb muss Juve auf dem Transfermarkt künftig einen Gang zurückschalten. Außerordentlich hohe Ablösesummen gehören der Vergangenheit an.

Im Sommer wird auf dem Spielermarkt das richtige Feingefühl gefragt sein. Akteure, die dem Klub sofort weiterhelfen können, werden benötigt.

Diese neuen Gesichter könnten der Alten Dame helfen, wieder an die Erfolge aus der jüngsten Vergangenheit anzuknüpfen.