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Juventus Turin blamiert sich in der Serie A gegen Benevento Calcio. Die italienischen Medien kritisieren die Alte Dame ziemlich.

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Nach der Blamage gegen den Abstiegskandidaten Benevento Calcio haben die Medien in Italien kein gutes Haar an Rekordmeister Juventus Turin und Trainer Andrea Pirlo gelassen. "Pirlo, Flop und Fehler! Juventus hat wohl die letzte realistische Chance auf den Meistertitel verspielt", schrieb etwa die Gazzetta dello Sport.

Juve hatte am Sonntag gegen das zuvor elfmal in Serie sieglose Benevento zu Hause mit 0:1 (0:1) verloren. Der Rückstand auf Spitzenreiter Inter Mailand beträgt nach der schwachen Vorstellung bereits zehn Punkte. In der Vorwoche war das Team um Superstar Cristiano Ronaldo im Achtelfinale der Champions League ausgeschieden. 

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"Jetzt wackelt Pirlos Trainerstuhl wirklich"

"Juve, ciao Scudetto! In zehn Tagen hat die Alte Dame die zwei wichtigsten Saisonziele verspielt. Juves Pirlo kommt nicht in Schwung", schrieb der Corriere dello Sport, Ronaldo habe bereits "resigniert in einem Team, das ihn kaum unterstützt. Es scheint, als würde er in der Wüste predigen". Tuttosport kommentierte: "Eklatante Niederlage: Jetzt wackelt Pirlos Trainerstuhl wirklich." 

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Auch Pirlo selbst kritisierte seine Mannschaft. "Der Trainer kann wenig tun, wenn es zu individuellen Fehlern der Spieler kommt", sagte der 41-Jährige, gab sich aber zuversichtlich, die Saison noch halbwegs retten zu können. "Wir müssen weiterhin an unsere Meisterchance glauben. Unsere Mentalität muss sich ändern", sagte der Weltmeister von 2006.

Rückendeckung erhielt der umstrittene Coach von Sportdirektor Fabio Paratici. "Wir haben weiterhin Vertrauen in Pirlo. Wir machen mit ihm weiter", sagte Paratici. Gerüchte, dass Ronaldo am Ende der Saison gehen will, wies er zurück. "Wir haben den Besten und wir halten an ihm fest."