Ob Neapel wirklich nicht anreisen darf, ist derzeit unklar
Ob Neapel wirklich nicht anreisen darf, ist derzeit unklar © Imago
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Der SSC Neapel darf womöglich doch zum Topspiel gegen Juventus Turin antreten. Doch der Klub hüllt sich in Schweigen.

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Am Sonntagabend sollte zwischen Juventus Turin und dem SSC Neapel das Topspiel der Serie A steigen. Eigentlich. 

Und daran hat sich auch nach dem Bekanntwerden mehrere Coronafälle bei Napoli nichts geändert, die Liga bleibt bei ihrer Entscheidung vom Vorabend. 

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Die Zahl der mit Corona infizierten Spieler bei Napoli war zuvor weiter gestiegen. Neben dem polnischen Mittelfeldspieler Piotr Zielinski und einem Mitarbeiter wurde auch der Mazedonier Eljif Elmas positiv getestet. Und nun wird es kompliziert. Ursprünglich wurde vermeldet, dass Nepal wegen der positiven Fälle nicht nach Turin reisen darf, weil von der lokalen Gesundheitsbehörde ASL ein Reiseverbot ausgesprochen worden war. 

Nun berichtet die italienische Nachrichtenargentur ANSA allerdings, dass die Behörde in solches Verbot niemals explizit angeordnet hatte - und beruft sich dabei auf ein Statement der ASL, das der Agentur vorliegt. In dem Dokument soll nur vorgegeben werden, dass einige Spieler sowie Trainer Gennaro Gattuso sich in "überwachte Quarantäne" zu begeben hätten. 

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Das Rest des Teams könnte also womöglich doch reisen und bei Juve antreten. Die UEFA-Regeln, die auch in Italien gelten, sehen vor, dass ein Team spielen muss, solange 13 Feldspieler und ein Torwart zur Verfügung stehen.

Die Turiner hatten derweil bereits angekündigt, das Spiel nicht verschieben zu wollen. Verweigert Napoli den Einsatz tatsächlich ohne amtlichen Zwang, droht dem Klub eine Niederlage am grünen Tisch. Das Spiel würde dann mit 3:0 für Juve gewertet werden. 

Noch offen ist, wer die Entscheidung zu einer solchen Wertung treffen soll. Die Liga schob die Verantwortung laut La Repubblica an den italienischen Verband weiter. Napoli hat sich bisher nicht zu den Vorgängen geäußert.