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München - Juventus Turin würde bei einem Abbruch der Saison offenbar den Titel ablehnen. Verbandschef Gravina will die Spielzeit aber unbedingt durchboxen.

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Italien ist in der Coronakrise weltweit das wohl gebeutelteste Land. Über 14.000 Menschen fielen dem heimtückischen Virus bereits zum Opfer.

Noch mehr als in anderen Ländern kann der Profifußball nicht zum Tagesgeschäft übergehen, während in den Krankenhäusern des Landes verzweifelt um Menschenleben gerungen wird. 

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Und dennoch plant Gabriele Gravina, Präsident des italienischen Fußball-Verbandes, die Saison der Serie A irgendwie durchzuboxen. 

"Die Idee ist die, am 20. Mai oder Anfang Juni zu beginnen und die Saison im Juli zu beenden", erklärte Gravina dem Radiosender TMW. Ungern würde Gravina dagegen bis in den August oder September spielen lassen, um nicht das Risiko einzugehen, "eine weitere Saison zu opfern, um diese zu beenden".

Falls die Saison doch vorzeitig abgebrochen werden müsste, würde es wohl keinen Meister geben. "Juventus selbst hat, glaube ich, eine Abneigung gegen eine solche Lösung zum Ausdruck gebracht", sagte Gravina.

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Juve hat an der Tabellenspitze zwölf Spieltage vor Saisonende aktuell einen Punkt Vorsprung auf Lazio Rom.