Claudio Lotito spricht sich für eine Wiederaufnahme der Serie A aus
Claudio Lotito spricht sich für eine Wiederaufnahme der Serie A aus © Getty Images
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Italien wurde vom Coronavirus so hart getroffen, wie kaum ein anderes Land auf der Welt. Lazios Präsident erklärt, warum trotzdem Fußball gespielt werden muss.

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Präsident Claudio Lotito von Lazio Rom hat die Bedeutung des Profifußballs für die italienische Wirtschaft unterstrichen und damit Druck gemacht hinsichtlich eines Wiederbeginns der Serie A.

"Der Fußball ist eine große Industrie, die den Staatskassen jährlich 1,2 Milliarden Euro Steuergelder beschert. Die Umsätze des Fußballs wirken sich positiv auf andere Sportarten aus. Der Fußball ist eine Milliardenindustrie und hat außerdem eine große soziale Bedeutung", sagte Lotito laut italienischen Medien. 

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Lazio belegt den zweiten Tabellenplatz mit nur einem Punkt Rückstand auf Serienmeister Juventus Turin. Nicht zuletzt wegen der Aussicht auf den ersten Meistertitel seit 20 Jahren hofft Lotito auf die Fortsetzung der Saison. 

Verbandspräsident will Ende Mai wieder spielen lassen

"Leider haben wir die Meisterschaft in einer Phase beendet, in der wir besonders in Form waren. Die Pause hat zu einer Verringerung der physischen und mentalen Form der Gruppe geführt, die Konzentration hat nachgelassen. Ich hoffe, dass die Mannschaft nach dem Neustart wieder den Zusammenhalt und den Willen für die Erreichung unserer Ziele finden wird", sagte der 62-Jährige. 

Der italienische Verbandspräsident Gabriele Gravina wünscht sich eine Saisonfortsetzung Ende Mai. Zuvor sollen alle Spieler in Sportzentren für drei Wochen unter Quarantäne gestellt und regelmäßig auf das Virus getestet werden. Der Verband prüfte zuletzt auch die Möglichkeit, die restlichen Spiele nur in Rom auszutragen.

Die Frist für das Saisonende wurde vorsorglich bereits verlängert. Statt bis zum 30. Juni muss die Spielzeit nun erst am 2. August beendet sein.