Die Serie A lehnte eine Senkung der TV-Gelder ab
Die Serie A lehnte eine Senkung der TV-Gelder ab © Getty Images
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Im Zuge der Coronakrise zielt ein Pay-TV-Sender auf die Senkung der TV-Gelder in Italien ab. Die Serie A hat was dagegen und beanstandet die volle Summe.

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Der Bezahlsender Sky Italia hat in der Coronakrise einen Preisnachlass für die letzte Rate der TV-Gelder gefordert und trifft damit bei den Fußball-Klubs der italienischen Serie A auf Ablehnung.

Die TV-Gruppe, die die Mehrheit der Übertragungsrechte der Topliga hält, will für die letzten 87 Spiele der unterbrochenen Saison nur die Hälfte der vereinbarten 156 Millionen Euro zahlen.

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Serie A droht mit juristischer Auseinandersetzung

Die Meisterschaft wurde wegen der Corona-Pandemie am 9. März unterbrochen, wann sie wieder aufgenommen werden kann, ist offen.

Sollte Sky Italia nicht die komplette Rate zahlen, droht die Serie A laut Medienberichten mit einer juristischen Auseinandersetzung.

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Galliani: "Senkung der Gehälter genügt nicht"

Der ehemalige Milan-Chef Adriano Galliani warnte vor dem Bankrott europäischer Topklubs, sollten die Bezahlsender die Fernsehgelder nicht überweisen.

"Hier geht es nicht nur um die TV-Übertragungsrechte. Es fehlen auch die Einnahmen durch die Eintrittskarten für die Spiele im Stadion und die 400 Millionen Euro, die die UEFA für europäische Wettbewerbe verteilen muss. Eine Senkung der Gehälter genügt nicht, um die Klubs über Wasser zu halten", warnte Galliani, Geschäftsführer des Drittligisten Monza Calcio im Besitz des TV-Magnaten und Ex-Premiers Silvio Berlusconi.