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München - Arkadiusz Milik glänzt bei der SSC Neapel und ist auf dem Transfermarkt heiß begehrt. Die Kindheit des polnischen Stürmers lief allerdings nicht gradlinig.

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Arkadiusz Milik ist aktuell heiß begehrt. Der Mittelstürmer des SSC Neapel wird offenbar von mehreren europäischen Top-Klubs gejagt.

Kein Wunder, überzeugte er doch beim Serie A-Klub vor der Corona-Zwangspause Woche für Woche. In der Saison 2019/20 stand er bislang 22 Mal auf dem Platz und erzielte dabei wettbewerbsübergreifend zwölf Tore. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten.

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Neben dem AC Mailand und Manchester United soll auch der FC Schalke 04 Interesse zeigen. Doch dass es für den polnischen Nationalspieler im Leben einmal so rund laufen würde, war nicht abzusehen.

Moki übernimmt Vaterfigur

Der Pole, der in Tychy, einer kleinen Stadt in der Nähe von Kattowitz geboren wurde, hatte keine ideale Kindheit. Nachdem sein Vater die Familie verließ, geriet Milik auf Abwege. "Mit sechs Jahren war ich unverschämt, rauchte Zigaretten und stahl Süßigkeiten in Geschäften. Aber zum Glück erschien 'Moki' in meinem Leben und rettete mich", sagte Milik der spanischen As.

Moki, das ist Fußballtrainer Sławomir "Moki" Mogilan, der Milik wieder auf den rechten Weg verhalf. Er erkannte dessen Talent und half ihm, seinen Traum, Fußballer zu werden, zu verwirklichen. Gleichzeitig war er für Milik wie eine neue Vaterfigur. 

Er führte den jungen Milik an sein Potenzial heran.

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Flop in Leverkusen, top bei Ajax

Zwar konnte er nach seinem Wechsel 2013 vom polnischen Klub Górnik Zabrze zu Bayer 04 Leverkusen noch nicht überzeugen, blühte später bei Ajax Amsterdam aber so richtig auf. Unter anderem dank der Hilfe von Holland-Legende Dennis Bergkamp, der als Assistenztrainer bei Ajax fungierte.

"Er war immer da. Auch nach dem Training wollte er, dass wir noch Abschlüsse üben. Dabei habe ich auch meinen schwächeren Fuß enorm trainiert. Mit Legenden wie ihm zu arbeiten, hilft wirklich. Es geht um die kleinen Details", berichtete Milik. 

Wenig später lockte die Serie A. 32 Millionen Euro überwies die SCC Neapel nach Amsterdam. 

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Milik: "Ich bin ein Anhänger der Red Devils"

Ist nun die Premier League sein nächstes Ziel? Milik verriet einmal, dass es schon immer sein Traum war, für Manchester United zu spielen.

"Ich bin ein Anhänger der Red Devils, deshalb würde ich gerne eines Tages im Old Trafford spielen", sagte er. Ob dieser Traum in Erfüllung geht, ist derzeit nicht abzusehen. 

Miliks Ablöse wird aktuell auf 60 Millionen Euro geschätzt. Da der Vertrag des 26-Jährigen nur noch bis 2021 datiert ist, müsste Napoli ihn in der kommenden Transferperiode verkaufen, um noch eine Ablöse generieren zu können - oder eben mit dem Mittelstürmer verlängern.