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Ein ehemaliger Juve-Präsident kritisiert das Verhalten von Cristiano Ronaldo in der Coronakrise. Er befürchtet auch sportliche Konsequenzen.

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Heftiger Gegenwind für Superstar Cristiano Ronaldo!

Der ehemalige Juve-Boss Giovanni Cobolli Gigli hat den Portugiesen für seine "Flucht" nach Portugal in Zeiten der Coronakrise scharf kritisiert.

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"Die Lage bei Juventus hat sich verkompliziert, als Cristiano Ronaldo ging. Er sagte, er würde nach Portugal fliegen, um seine Mutter zu sehen, aber jetzt scheint er nur noch Fotos im Pool zu machen", schimpfte der 75-Jährige bei Radio Punto Nuovo.

"Als diese Ausnahme gemacht wurde, brach die Situation auseinander und auch andere Spieler wollten gehen. Sie hätten alle unter Quarantäne gestellt werden müssen."

Juve-Teamkollegen schließen sich Ronaldo an

Juventus hatte seinen Spielern und Mitarbeitern nach einem positiven Corona-Befund in der Mannschaft eine 14-tägige Quarantäne verordnet, anschließend aber Ausnahmen genehmigt.

Ronaldo war auf seine Heimatinsel Madeira zurückgekehrt, um sich um seine Mutter zu kümmern, die einen Schlaganfall hatte.

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Auf Ronaldo folgten dann Miralem Pjanic, Gonzalo Higuain, Sami Khedira, und Douglas Costa, die mit Erlaubnis des Klubs in die Heimat flogen.

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"Jetzt zu kritisieren ist einfach, aber von außen gesehen verstehe ich nicht, warum einige Spieler Italien verlassen wollten. Wenn sie zurückkehren, wird es schwieriger, wieder in Form zu kommen, da sie 14 Tage lang unter Quarantäne gestellt werden müssen", erklärte Gigli.