Lesedauer: 2 Minuten

Die rassistische Schlagzeile eines italienischen Sportblattes sorgte für Aufsehen. Der AC Mailand und die AS Roma haben das Blatt nun bis Januar verbannt.

Anzeige

Nach der rassistischen Schlagzeile des Sportblattes Corriere dello Sport  ergreifen erste Vereine Maßnahmen.

Der AC Mailand und die AS Roma schließen das Blatt von jeglichen Medien-Terminen aus und untersagen ihnen den Kontakt zu den jeweiligen Spielern, wie Milan in einem Statement mitteilte.

Anzeige

"Wir glauben, dass Spieler, Vereine, Anhänger und Medien im Kampf gegen Rassismus im Fußball einig sein müssen, und wir alle haben die Verantwortung, die von uns gewählten Worte und die von uns übermittelten Botschaften sehr präzise zu formulieren", ließ der AC Mailand verlauten.

DAZN gratis testen und internationale Fußball-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Die Klubs gestehen aber auch ein, dass "der aktuelle Zeitungsartikel mit der Überschrift "Black Friday" eine antirassistische Botschaft enthielt."

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Redeverbot für Haaland "überzogen"
  • Fußball / Bundesliga
    2
    Fußball / Bundesliga
    Calmund lässt sich Magen verkleinern
  • Fußball / Europa League
    3
    Fußball / Europa League
    UEL komplett bei neuem TV-Anbieter
  • Fußball / Bundesliga
    4
    Fußball / Bundesliga
    Sogar der Schiri tröstete Schubert
  • Fußball / Bundesliga
    5
    Fußball / Bundesliga
    Subotic antwortet den Kritikern

Das führe dazu, dass das ausgehängte Verbot nur bis Januar gelte. Man wolle sich weiter in Gänze für die Bekämpfung des Rassismus einsetzen.

"Anstatt sich auf einen Kampf zwischen zwei Teams zu konzentrieren, macht Corriere dello Sport die dümmsten Schlagzeilen, die ich je in meiner Karriere gesehen habe", twitterte der betroffene Romelu Lukaku am Donnerstag: "Ihr spornt die Negativität und das Rassismusproblem weiter an."

Inter Mailand hat sich bisher noch nicht zu der Schlagzeile geäußert. 

Seit langem sorgen rassistische Vorfälle im italienischen Fußball für Diskussionen. Vergangene Woche hatten die 20 Serie-A-Vereine in einem offenen Brief zu einem Treffen mit der Liga, dem Fußballverband sowie internationalen Experten aufgerufen und forderten "einschneidende Maßnahmen" im Kampf gegen Ausländerfeindlichkeit.