Antonio Conte scheiterte mit Inter Mailand in der Gruppenphase der Champions League
Antonio Conte scheiterte mit Inter Mailand in der Gruppenphase der Champions League © Getty Images
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Inter Mailand hat auf einen Bericht des "Corriere dello Sport" reagiert und die Spieltags-PK abgesagt. Die Nerazzurri fordern mehr Respekt.

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Zwischen Inter Mailand und der italienischen Sportzeitung Corriere dello Sport herrscht Kleinkrieg.

Nachdem das Blatt einen Leserbrief in seiner Freitagsausgabe veröffentlichte, in dem Inter-Coach Antonio Conte für das Ausscheiden in der Champions League verantwortlich gemacht wird, konterten nun die Verantwortlichen der Nerazzurri und sagten die Spieltags-Pressekonferenz vor der Partie beim AC Florenz ab.

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Um den Medien zu signalisieren, "dass sie die Achtung vor den Menschen einzuhalten haben", werde man die Pressekonferenz nicht abhalten, twitterte Inter am Samstag.

Ärger hatte es bereits in der vergangenen Woche mit einer rassistisch anmutenden Titelseite der in Rom gedruckte Zeitung gegeben. Unter der Schlagzeile "Black Friday" waren die beiden dunkelhäutigen Spieler Romelu Lukaku (Inter) und Chris Smalling (AS Rom) zu sehen.

Dieses Mal stand Conte im Mittelpunkt. Der erbosten Leser, der sich als Fan des FC Bologna outete, störte sich vor allem an der Tatsache, dass Conte gegen Barcelona "B-Team" 1:2 verlor und damit das Achtelfinale der Champions League verpasste.