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In der italienischen Serie A sorgt der Videobeweis für Verwirrung allenthalben. Beim Spiel SPAL Ferrara gegen AC Florenz wird der Spielstand auf den Kopf gestellt.

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Großes Chaos in Italiens höchster Spielklasse.

Beim Serie-A-Spiel zwischen SPAL Ferrara und dem AC Florenz stellte eine Entscheidung des Schiedsrichters per Videobeweis den Spielstand auf den Kopf.

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Es lief die 73. Spielminute. Zu diesem Zeitpunkt stand es nach Treffern durch Andrea Petagna für das Heimteam (36.) und Edimilson Fernandes für die Gäste (44.) 1:1. 

Dann tankte sich Fiorentina-Stürmer Frederico Chiesa über die linke Seite in den Strafraum von SPAL. Der brasilianische Verteidiger Felipe brachte Chiesa schließlich zu Fall, doch Schiedsrichter Luca Pairetto ließ zunächst weiterspielen.

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Die Elf von Ferrarra blieb unterdessen im Ballbesitz und leitete den direkten Gegenangriff ein. Mohamed Fares kam über die linke Seite an der Strafraumgrenze zum Flanken und bediente in zentraler Position Mattia Valoti.

Der verwertete aus etwa zehn Metern zur vermeintlichen Führung der Gastgeber. Die Spieler jubelten, die Fans ebenso, der Stadionsprecher verkündete den Treffer zum 2:1 - doch zu früh gefreut.

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Ferraras Freude währt nur kurz 

In der 75. Minute gab der Unparteiische zu erkennen, dass er einen Hinweis über seinen Kopfhörer empfangen habe. Pairetto lief zur Außenlinie und schaute sich die Szene um Chiesa aus der 73. Minute ausführlich an. Nach über einer Minute Videostudium entschied er auf Strafstoß für die Fiorentina. 

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Da diese Szene dem Treffer von Ferrara zeitlich vorgelagert war, zählte dieser natürlich nicht mehr. Die Spieler der Heimmannschaft protestierten heftig, doch die Entscheidung stand. (SERVICE: Tabelle der Serie A)

Jordan Veretout nahm das "Geschenk" dankend an und traf zum 2:1 für Florenz (79.). (SERVICE: Ergebnisse/Spielplan der Serie A)  

Offenbar ein Wirkungstreffer, denn SPAL kassierte nur eine Minute später das 1:3 durch Giovanni Simeone und verlor das Spiel am Ende klar mit 1:4.

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