FBL-EUR-C1-JUVENTUS-PRESSER
FBL-EUR-C1-JUVENTUS-PRESSER © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Cristiano Ronaldo muss sich wegen Steuerhinterziehung verantworten. Trotz der Verurteilung kann der Juve-Star einer Vorstrafe aus dem Weg gehen.

Anzeige

Der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo vom italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin gilt offensichtlich trotz der Verurteilung in Madrid wegen Steuerhinterziehung nicht als vorbestraft.

Das berichtete El Mundo Deportivo und bezog sich auf Ronaldos Staranwalt Jose Antonio Choclan.

Anzeige

Dieser soll eine zusätzliche Geldstrafe von 360.000 Euro ausgehandelt haben, wodurch eine Vorstrafe für den 33 Jahre alten Ex-Torjäger von Real Madrid verhindert wurde. Die ausgesprochene Haftstrafe von 23 Monaten und 30 Tagen wurde in die Geldbuße umgewandelt. 

19-Millionen-Strafe für Ronaldo

Zusätzlich muss CR7 wegen seines Steuervergehens Bußgelder in Höhe von insgesamt rund 3,2 Millionen Euro zahlen. Im Rahmen seines Deals mit der Justiz hatte Ronaldo 2018 schon einer Zahlung von 18,8 Millionen Euro an die spanischen Behörden zugestimmt.

Während seines langjährigen Real-Engagements hatte Ronaldo von 2011 bis 2014 Millioneneinnahmen aus Bild- und Werberechten über ein verzweigtes Firmennetzwerk mit Sitzen in den britischen Jungferninseln und Irland am spanischen Fiskus vorbeigeschleust.

Ronaldo ist nicht der einzige Fußball-Star, der wegen Steuerhinterziehung angeklagt ist. Auch gegen den ehemaligen Bayern-Profi Xavi Alonso läuft ein Prozess, der am Dienstag vertagt wurde. Alonso ist sicher, den Prozess zu gewinnen. Eine riskante Einstellung, sagt Rechtsanwalt Dr. Moritz Tauschwitz zu SPORT1.