Atalanta BC v Juventus - Coppa Italia
Erster Titel futsch: Cristiano Ronaldo und Juventus verabschieden sich mit Pauken und Trompeten aus der Coppa Italia © Getty Images
Lesedauer: 3 Minuten

Juventus Turin ist im Viertelfinale der Coppa Italia ausgeschieden. Gegen den krassen Außenseiter Atalanta Bergamo erlebt der Tabellenführer der Serie A ein Debakel.

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Der italienische Rekordmeister Juventus Turin ist überraschend im Pokal-Viertelfinale an Atalanta Bergamo gescheitert.

Die in der Liga noch ungeschlagene "Alte Dame" verlor in Bergamo 0:3 (0:2), damit platzte auch der Traum vom fünften Pokalsieg in Folge. Neben Atalanta zog am Mittwoch auch der AC Florenz durch ein furioses 7:1 (3:1) gegen AS Rom ins Halbfinale ein.

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Rekordpokalsieger Juve (13 Titel) erlebte mit Weltmeister Sami Khedira, aber ohne Emre Can in der Startelf eine erste Halbzeit zum Vergessen: Timothy Castagne (37.), und Duvan Zapata (39.) trafen per Doppelschlag, zudem wurde Trainer Trainer Massimiliano Allegri nach einem Disput mit dem Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt (41.). Nach der Pause macht erneut Zapata (85.) alles klar.

"Mein Platzverweis war richtig", zeigte sich Allegri nach der Pleite ehrlich. "Ich war nervös und der Schiedsrichter hat einwandfrei reagiert."

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Zapata trifft und trifft

Von Cristiano Ronaldo, der 90 Minuten durchspielte, war kaum etwas zu sehen. "Missing in action. Wo ist Ronaldo geblieben?", fragte die Zeitung La Stampa am Donnerstag nach dem Viertelfinale-Aus.

Die Gazzetta dello Sport ging noch einen Schritt weiter und schrieb nach dem Spektakel der Gastgeber. "Du suchst Ronaldo und findest Zapata."

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Zapatas beeindruckende Bilanz: Mit seinem Doppelpack kommt der Atalanta-Stürmer seit Anfang Dezember auf 17 Treffer und einen Assist - mehr als jeder andere Stürmer von Europa Top-Ligen.

Die Alte Dame wirkte dagegen ungewohnt müde: Juventus hatte einen einzigen Torschuss durch Khedira. Trotzdem blieb auch dem deutschen Nationalspieler Sami Khedira, der nach einer Knieprellung wieder spielte, Kritik nicht erspart. "Er ist ein Schatten seiner selbst", schrieb La Repubblica.

Nach der Pleite versuchte Allegri dem Pokal-Aus sogar noch etwas Gutes abzugewinnen: "Weil wir die beiden Halbfinalspiele im Pokal nicht spielen werden, können wir uns auf die anderen Ziele konzentrieren."

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Auch Rom und Milan im Halbfinale

Mann des Abends in Florenz war Federico Chiesa mit einem Dreierpack (7./18./74.), Giovanni Simeone (79./89.) traf doppelt. Bei Rom sah der eingewechselte Edin Dzeko Rot (72.). Der Hauptstadtklub kassierte zum ersten Mal seit Oktober 2014 sieben Tore in einem Spiel. Damals traf Rom in der Champions-League-Gruppenphase auf den deutschen Rekordmeister Bayern München.

Bereits am Dienstag hatte der AC Mailand das Halbfinale erreicht, den letzten noch offenen Platz ermitteln am Donnerstag Lokalrivale Inter Mailand und Lazio Rom. Das Halbfinale wird in Hin- und Rückspielen (27. Februar/24. April) ausgetragen.