Federico di Francesco setzt sich gegen die Vorwürfe von Douglas Costa nach dessen Spuck-Attacke zur Wehr. Der Juventus-Spieler wird lange gesperrt.

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Federico Di Francesco vom italienischen Erstligisten Sassuolo Calcio hat den Vorwurf zurückgewiesen, die Spuckattacke von Douglas Costa mit rassistischen Beleidigungen provoziert zu haben.

Entsprechende Behauptungen in "nationalen Medien" seien "verletzend und ehrabschneidend", wurde Di Francesco am Dienstag auf dem Twitterkanal seines Klubs zitiert.

Der frühere Münchner Costa war in der Begegnung der Serie A zwischen Juventus Turin und Sassuolo (2:1) am vergangenen Sonntag vom Platz geflogen, nachdem er Di Francesco ins Gesicht gespuckt hatte. Zuvor hatte er mit dem Ellbogen nach seinem Gegenspieler geschlagen und versucht, diesem einen Kopfstoß zu verpassen.

Costa vier Wochen gesperrt

Costa wurde am Dienstag für vier Spiele gesperrt. Außerdem kündigte Juve-Trainer Massimiliano Allegri eine interne Strafe gegen den Brasilianer an.

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Costa entschuldigte sich später via Instagram bei den Juve-Fans und seinen Mitspielern für sein Verhalten. Auf einen Kommentar unter seinem Beitrag erwiderte er, dass die Leute, die ihn jetzt kritisierten, nicht wüssten, was Di Francesco zu ihm gesagt habe. Daraus wurde in verschiedenen Medien geschlossen, der Sohn des Roma-Trainers Eusebio Di Francesco könnte den dunkelhäutigen Costa beleidigt haben.

"Ich bin zutiefst besorgt wegen dieser Anschuldigungen und Erfindungen", sagte Di Francesco (24). Er könne es nicht erlauben, dass ihm rassistisches Verhalten oder derartige Beleidigungen zugeschrieben würden. Diese spiegelten nicht seine Werte wider. "Ich bitte um und verlange Respekt!"