In Italiens Serie B starten in der neuen Saison nur 19 statt 22 Klubs
In Italiens Serie B starten in der neuen Saison nur 19 statt 22 Klubs © Getty Images

19 statt 22 Vereine: Italiens Unterhaus versinkt im Chaos. Drei Klubs wird endgültig die Lizenz verweigert. Die geben noch nicht auf.

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Während die Serie A mit Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) wieder deutlich attraktiver geworden ist, versinkt Italiens Serie B im Chaos. Lediglich 19 statt wie üblich 22 Klubs können an der Meisterschaft teilnehmen.

Das sogenannte Garantiekollegium von Italiens nationalem Olympischen Komitee CONI hat entschieden, dass in der Serie B nur 19 Teams mitspielen dürfen, wie bereits im August der Sonderkommissar des Fußballverbandes FIGC, Roberto Fabbricini, beschlossen hatte.

Klubs wollen weiter kämpfen 

Fabbricini hatte drei Serie-B-Klubs die Lizenz verweigert, weil sie die finanziellen Auflagen nicht erfüllten. Dagegen hatten die Vereine beim CONI Einspruch eingelegt. Das Gremium lehnte jedoch mit 3:2 Stimmen den Widerspruch ab.

Kommissionspräsident Franco Frattini, Ex-Außenminister und Ex-EU-Justizkommissar, der die Anträge der Klubs annehmen wollte, wurde überstimmt. Die betroffenen Klubs geben sich jedoch nicht geschlagen, sie werden sich nun sehr wahrscheinlich an das Verwaltungsgericht wenden.