Trainer Massimiliano Allegri will Cristiano Ronaldo auch einmal eine Pause gönnen
Trainer Massimiliano Allegri will Cristiano Ronaldo auch einmal eine Pause gönnen © Getty Images

In Turin ist die Euphorie über die Verpflichtung von Cristiano Ronaldo immer noch groß. Nun kündigt Trainer Allegri an, den Portugiesen auf die Bank zu setzen.

von SPORT1

Auch ein Cristiano Ronaldo braucht mal eine Pause!

Vor dem Spiel gegen Lazio Rom (Sa., ab 18 Uhr im LIVETICKER) hat Juve-Coach Massimiliano Allegri auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass der portugiesische Superstar in der kommenden Saison die eine oder andere Pause erhalten wird. 

"Es wird passieren, dass Cristiano Kräfte sammeln und deswegen auf der Bank Platz nehmen muss. So wie er es letztes Jahr bereits in Madrid getan hat", sagte der 51-Jährige. 

Juve-Fans lieben Ronaldo

"Jetzt wird er spielen, in Zukunft hängt es vom Moment ab", erläuterte Allegri weiter. Am Samstag gibt CR7 sein Debüt im heimischen Allianz Stadium, wo er mit seinem Fallrückzieher im der letzten Champions-League-Saison die Fans begeistert hat. 

"Ich denke, dass nach diesem Tor eine Beziehung voller Bewunderung und gegenseitiger Zuneigung zwischen ihm und den Fans entstanden ist", ist sich der Trainer sicher.

Auch in Sachen Elfmeterschützen hat sich Allegri bereits festgelegt. "Cristiano und Paulo Dybala werden in diesem Jahr die Elfmeter schießen, unser Problem ist aber, dass wir nicht wissen, wer die direkten Freistöße schießen soll."

Aktuell habe man sechs bis sieben Spieler im Kader, die dafür in Frage kommen.

Ronaldo keine Titelgarantie

Auch eine Titelgarantie sei die Verpflichtung von Ronaldo laut Allegri nicht: "Dieses Jahr werden 88 bis 90 Punkte notwendig sein, um den Meistertitel zu gewinnen. Im Moment herrscht im italienischen Fußball wegen Ronaldo große Begeisterung. Wir müssen aber konzentriert bleiben und großen Respekt für den Gegner haben", so der 51-Jährige.

Der fünfmalige Weltfußballer wird demnach nicht nur mit Toren überzeugen. Ronaldo sei ein Spieler, "der seine Karriere auf Arbeit und Opfer aufgebaut hat. Niemand hat ihm etwas geschenkt, daher ist er ein Vorbild für die jüngeren Kollegen".

Dem Portugiesen war am vergangenen Sonntag beim 3:2-Sieg im Ligadebüt gegen Chievo Verona seine Torpremiere für Juve verwehrt geblieben. Die Turiner hatten ihn für 117 Millionen Euro Ablöse vom spanischen Champions-League-Sieger Real Madrid verpflichtet.