Gennaro Gattuso ist seit November 2017 Trainer des AC Mailand
Gennaro Gattuso ist seit November 2017 Trainer des AC Mailand © Getty Images

Gennaro Gattuso taucht auf einer brisanten Liste im Zusammenhang mit einem Geldwäsche-Skandal um eine Schweinefarm auf. Gattusos Anwalt äußert sich dazu.

Milan-Trainer Gennaro Gattuso droht offenbar Ärger mit der italienischen Justiz.

Wie unter anderem die Gazzetta dello Sport berichtet, werde gegen insgesamt 42 Personen wegen des Verdachts der Verwicklung in einen Geldwäsche-Skandal ermittelt. Demnach befinde sich auch Gattusos Name auf der Liste der Beschuldigten.

Im Fokus der Ermittlungen steht die Schweinefarm "Tre Olmi", über die angeblich im großen Stil Geldwäsche betrieben worden sein soll. Der Betrieb ging allerdings im Mai 2014 Pleite.

Gattuso besaß Anteile an Schweinefarm

Von November 2011 bis Dezember 2013 - also fünf Monate vor der Pleite - besaß Gattuso 35 Prozent an der Schweinefarm.

Gattusos Anwalt veröffentlichte bereits eine Stellungnahme zu den Anschuldigungen. "Herr Gattuso hatte niemals eine operative Rolle in dem Unternehmen, er besaß ausschließlich Aktienanteile", hieß es in dem Statement.

Gattuso ist seit Ende November 2017 Trainer des AC Milan und führte die Rossoneri in der abgelaufenen Saison auf Platz sechs. Wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay darf Milan in der kommenden Saison jedoch nicht im Europapokal antreten.