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Pepe Reina stand bis zum Ende der vergangenen Saison noch beim SSC Neapel unter Vertrag © Getty Images

Ex-Bayern-Keeper Pepe Reina werden Verbindungen zur Mafia nachgesagt. Nun fordert die Staatsanwaltschaft des italienischen Fußball-Verbandes eine längere Sperre.

Ex-Bayern-Keeper Pepe Reina muss sich derzeit vor dem Sportgericht des italienischen Fußball-Verbandes wegen mutmaßlicher Verbindungen zur Mafia verantworten.

Wie die Gazzetta dello Sport schreibt, hat die Staatsanwaltschaft nun eine Sperre von drei Monaten für den Torhüter beantragt. 

Reina wird vorgeworfen, in seiner Zeit  beim SSC Neapel mit drei Anhänger der Süditaliener regelmäßig Kontakt gehabt zu haben. Die vier sollen gemeinsam ihren Urlaub verbracht und Gefälligkeiten ausgetauscht haben. Reina soll den Männern unter anderem Zutritt zu exklusiven Bereichen des Stadions San Paolo in Neapel verschafft haben.

Angeklagt sind die beiden Ex-Napoli-Profis Paolo Cannavaro und Salvatore Aronica. Für Cannavaro fordert die Staatsanwaltschaft zehn Monate Sperre, für Aronica vier Monate.

Reina, der vor kurzem zum AC Mailand wechselte, war in der Saison 2014/15 hinter Manuel Neuer Ersatzkeeper beim deutschen Rekordmeister.