Der Serie A drohen empfindliche Einbußen bei den TV-Erlösen
Der Serie A drohen empfindliche Einbußen bei den TV-Erlösen © Getty Images

Die Serie A muss sich auf empfindliche Einbußen bei den TV-Erlösen einstellen. Die Angebote der TV-Sender liegen deutlich unter den Erwartungen der Topliga.

Als erste europäische Topliga muss sich die Serie A in Italien wohl bald auf Einbußen bei den TV-Erlösen einstellen.

Wie die Gazzetta dello Sport am Dienstag berichtete, liegen die Angebote der TV-Gruppen Sky und Mediaset für die Live-Rechte von 2018/19 bis 2020/21 nur noch bei rund 760 Millionen Euro pro Saison.

Das liegt deutlich unter den Erwartungen der Liga und des Sportrechtevermarkters Infront, die auf Einnahmen jenseits der Milliardengrenze gehofft haben. Die Serie-A-Klubs sprachen von einer "unannehmbaren Entwertung" der Übertragungsrechte.

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Für die TV-Rechte hatte die Serie A im Zeitraum 2015 bis 2018 946 Millionen Euro kassiert, im Zeitraum 2012 bis 2015 waren es 829 Millionen Euro gewesen.

Die Liga kündigte an, direkte Verhandlungen mit den Interessenten aufzunehmen, um die Angebote um weitere 200 Millionen Euro zu erhöhen. Die Ergebnisse der Gespräche sollen von der Liga-Führung am Freitag geprüft werden.

In den anderen europäischen Top-Ligen konnten die TV-Einnahmen in der Vergangenheit immer weiter gesteigert werden. Für die nationalen TV-Rechte für den Zyklus von 2017/18 bis 2020/21 kassieren die Klub der 1. und 2. Bundesliga im Schnitt rund 1,16 Milliarden Euro pro Saison. Krösus ist die Premier League in England mit mehr als zwei Milliarden Euro pro Spielzeit.

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