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Nicht nur die Fans protestieren vehement gegen die geplante Super League. Auch Russlands Präsident soll nach Medienberichten eingeschritten sein.

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Wenn die Super League plötzlich zur Staatsangelegenheit wird!

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, haben die Pläne der umstrittenen Eliteliga sogar Russlands Präsidenten auf den Plan gerufen.

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Es haben demnach also nicht nur die Fußballfans vehement protestiert, sondern auch Wladimir Putin!

Den Berichten zufolge soll der russische Oligarch Roman Abramovich, seines Zeichens Eigentümer von Super-League-Gründungsmitglied Chelsea, "aus dem Moskauer Kreml am Montag den unmissverständlichen Hinweis bekommen haben, dass die Super League nicht im Sinne des Vaterlandes sei."

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Gazprom sponsert Champions League

Hintergrund ist ein Interessenskonflikt, denn ausgerechnet Russlands größter Konzern Gazprom (der einst Abramovichs Ölkonzern Sibneft aufkaufte) ist einer der Hauptsponsoren der Champions League. Die Königsklasse hätte ohne 15 europäische Topteams schwer an Ansehen und Einfluss eingebüßt.

Ganz zu schweigen von der Androhung der UEFA, Super-League-Spieler aus ihren Nationalteams zu verbannen, wo doch St. Petersburg sowohl Spielort der EM 2021 als auch Austragungsort der UCL-Finals 2022 ist ...

Putin hat demnach seinen Unmut deutlich gemacht - und da Abramowich "keine Lust auf Stress" mit seinem Präsident gehabt habe, soll der Milliardär den Ausstieg der Blues aus der Super League angeordnet haben.