Jürgen Klopp kann die Proteste nachvollziehen
Jürgen Klopp kann die Proteste nachvollziehen © AFP/POOL/SID/LEE SMITH
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Jürgen Klopp vom englischen Fußball-Meister FC Liverpool hat Verständnis für die Proteste zahlreicher Fans gegen die geplante Super League.

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Teammanager Jürgen Klopp vom englischen Fußball-Meister FC Liverpool hat Verständnis für die Proteste zahlreicher Fans gegen die geplante Super League. "Die Menschen sind nicht glücklich darüber, und das kann ich verstehen", sagte der 53-Jährige, dessen Arbeitgeber einer der zwölf Teilnehmer werden soll, bei Sky Sports: "Das Wichtigste im Fußball sind die Fans und das Team. Wir müssen sicherstellen, dass nichts dazwischen kommt." Er selbst habe erst am Sonntag von den Plänen erfahren.

Bereits 2019 hatte sich Klopp gegen eine mögliche Eliteliga europäischer Spitzenklubs ausgesprochen. "Ich hoffe, diese Super League wird es nie geben", betonte der Coach damals in einem Interview mit dem kicker. Dieser Ansicht sei er weiterhin. "Meine Meinung hat sich nicht geändert", sagte Klopp vor der Premier-League-Partie bei Leeds United am Montagabend.

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Vor der Begegnung hatten sich Fans beider Lager vor dem Stadion versammelt und gemeinsam gegen die Super League protestiert. Neben Bannern drehte ein mit einem Anti-Super-League-Schriftzug ausgestattetes Flugzeug seine Runden über der Heimstätte des Aufsteigers. Auch die Mannschaft von Teammanager Marcelo Bielsa setzte ein Zeichen: Während des Aufwärmens trugen die Spieler ein Shirt mit dem Aufdruck "Earn it. Football is for the fans" (Verdient es euch. Fußball ist für die Fans).