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Trainer Thomas Tuchel vom FC Chelsea nimmt die leichte Ausfahrt und vermeidet eine klare Aussage zur Gründung der europäischen Super League.

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Trainer Thomas Tuchel vom englischen Spitzenklub FC Chelsea hat sich ausweichend bezüglich der Gründung der europäischen Super League geäußert.

"Es gibt da draußen viele Streitigkeiten und Meinungen. Ich will mich da absolut nicht einmischen, weil ich die Details nicht kenne", sagte er am Montag und nahm die leichte Ausfahrt: "Ich kenne die allgemeine Situation seit gestern, aber ich muss meine Rolle ausfüllen und meinem Verein vertrauen."

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Tuchel eiert wegen Super League rum

Chelsea hatte die Superliga mit elf anderen europäischen Großklubs am Sonntag aus der Taufe gehoben und stieß damit auf massiven Widerstand von Verbänden, Ligen und Fans.

Tuchel, seit Januar im Amt, ließ sich nicht zu einer eindeutigen Aussage bewegen. "Wenn ich eine klare Meinung hätte, würde ich sie nicht sagen. Es ist zu früh, um zu urteilen", sagte der 47-Jährige vor dem Ligaspiel am Dienstag gegen Brighton & Hove Albion: "Mein Job ist klar, ich bin vielleicht nicht die richtige Person für diese Frage." 

Stattdessen sei er "etwas traurig", dass das Thema Super League die kommenden wichtigen Chelsea-Spiele überstrahle.

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Die Blues spielen im Halbfinale der Champions League gegen Real Madrid (27. April und 5. Mai) und im Endspiel um den FA Cup gegen Leicester City (15. Mai). Die Unruhe soll die Saisonziele laut Tuchel jedoch nicht gefährden: "Im Auge des Sturms ist es am ruhigsten."