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Manchester City soll bei einem Transfer eines ehemaligen Supertalents mit illegalen Mitteln gehandelt haben. Die Engländer weisen die Vorwürfe jedoch zurück.

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Manchester City wird vorgeworfen, das brasilianische Supertalent Gabriel Fernando Almeida 2011 auch illegal dazu gebracht zu haben, für den Verein zu spielen. Der Premier League-Vertreter soll seinen Vater mit einem "Fake-Job" ausgestattet haben. Das berichtet das Sport-Portal The Athletic.

Der Vater sei als "Scout" angestellt worden. Von September 2011 bis Juni 2012 habe er ein Monatsgehalt von rund 1000 Pfund erhalten. Der Vater des Spielers sagt: "Die Wahrheit ist, dass sie mich bezahlt haben, aber ich habe nicht gearbeitet." 

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Almeida, heute 24, kam im Alter von 14 Jahren zu City. Er galt als eines der größten Talente der Welt. Zuvor wurde er in den Akademien von Sporting Lissabon und Tottenham Hotspur ausgebildet. Während seiner Zeit in Manchester trainierte Almeida sogar im zarten Alter von 15 Jahren gelegentlich im Profiteam mit.

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"Da ich so etwas erlebt habe, merken die Leute vielleicht mehr, wenn ihnen das passiert. Sie werden vorsichtiger sein, wenn die Leute versuchen, es ihnen anzutun. Du denkst, du profitierst zu der Zeit, weil du ein sehr guter Spieler bist, aber du siehst nicht die andere Seite", macht Almeida nun deutlich.

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Manchester City weist Behauptungen zurück

In einem Statement gegenüber The Athletic äußert sich Manchester City wie folgt: "Wir weisen die Behauptungen, die gemacht wurden, vollständig zurück."

Wegen Verstößen gegen Fifa-Regeln beim Transfer minderjähriger Spieler war Manchester City im August 2019 mit einer Strafe in Höhe von 340.000 Euro belegt worden.

Almeida schaffte nie den Durchbruch bei City. Schon 2014 ging er zurück nach Brasilien, versuchte sich bei unterklassigen Klubs. 2020 kehrte er nach England zurück. Dort spielt er nun bei Amateurvereinen.