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Der Trainerstuhl von Frank Lampard wackelt beim FC Chelsea bedenklich. Folgt ihm ein Coach, der der deutschen Sprache mächtig ist?

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Nach der neuerlichen Pleite sind über der Stamford Bridge dunkle Wolken aufgezogen - und die haben nicht nur mit dem tristen englischen Januar-Wetter zu tun. 

Das 0:2 bei Leicester City war die nächste Enttäuschung für die Blues und nun könnte es für Frank Lampard verdammt eng werden. Und der Trainer selbst? Der schien auch einigermaßen ratlos zu sein. 

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Lampard: "Ich bin besorgt"

"Es fehlte an der Lust zu laufen", kritisierte der frühere Kapitän der Blues seine eigenen Spieler scharf - um dann einen folgenschweren Satz folgen zu lassen: "Ich bin besorgt". 

Chelsea steht nun auf Rang acht der Premier League - es war die fünfte Pleite in den letzten acht Spielen.

Im letzten Jahr hatte Lampard seinen Herzensklub noch in die Champions League geführt - und nun sollte mit den teuren Neuverpflichtungen um Timo Werner und Kai Havertz eigentlich sogar der nächste Schritt gemacht werden. Doch derzeit ist ein Rückschritt zu erkennen. (Service: TABELLE der Premier League)

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Will Chelsea einen deutschsprachigen Coach?

Schon seit einigen Wochen kursieren Gerüchte, dass sich Klubboss Roman Abramowitsch und Co. nach Alternativen für Lampard umsehen.

Gelingt dem 42-Jährigen nicht zeitnah die Wende, ist wohl auch der Kredit als Klub-Legende verspielt und Lampard könnte der Stamford Bridge vorerst Lebewohl sagen müssen. 

Für diesen Fall sollen die Verantwortlichen bei Chelsea bereits eine Liste haben. Und auf dieser sollen vor allem Trainer stehen, die der deutschen Sprache mächtig sind. Das glaubt zumindest das gewöhnlich gut informierte Portal The Athletic zu wissen. Demnach soll ein deutscher Trainer die Zukunft an der Stamford Bridge sein. 

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Hintergrund dieser These: Mit Timo Werner und Kai Havertz sollen zwei deutsche Nationalspieler wichtige Eckpfeiler der Chelsea-Zukunft zu sein. Für beide hat Lampard bisher noch keinen Plan gefunden. Mit Antonio Rüdiger steht sogar noch ein dritter Löw-Schützling im Kader. 

Tuchel? Und wer kommt noch in Frage?

Das wirft die Frage auf, welche deutschen - oder deutschsprachigen - Trainer gerade auf dem Markt sind - und das Format besitzen, das sich die Blues vorstellen. 

Ein Kandidat: Thomas Tuchel. Der 47-Jährige ist seit Weihnachten nicht mehr Trainer von Paris Saint-Germain und daher eine denkbare Option. 

The Athletic bringt auch noch die Namen Julian Nagelsmann, Ralf Rangnick und den Österreicher Ralph Hasenhüttl ins Spiel. 

Nagelsmann dürfte dabei allerdings eine nahezu ausgeschlossene Lösung sein, da er bei RB Leipzig gebunden ist und es keinerlei Anzeichen dafür gibt, dass sich das in naher Zukunft ändert. Hasenhüttl überzeugt derzeit beim FC Southampton. Bei einem Spiel weniger hat er mit seinem Team nur drei Punkte weniger als Chelsea auf dem Konto. Ob er einem Lockruf aus England widerstehen könnte?

Und Rangnick? Eher unwahrscheinlich, denn der 62-Jährige pocht in der Regel auf mehr Mitspracherecht, als das Abramowitsch und Co. bei den Blues recht sein dürfte. 

Am Sonntag muss Lampard mit Chelsea zu Hause im FA Cup gegen den Zweitligisten Luton Town ran. Sollte auch dieses Spiel in die Hose gehen, könnte schon bald irgendwo ein Telefon klingeln.