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Der FC Chelsea patzt auch beim neuen Tabellenführer Leicester City - Timo Werners Treffer zählt nicht. Die Trainer-Tage von Frank Lampard scheinen gezählt.

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Die Luft wird immer dünner für Frank Lampard: Der FC Chelsea und sein Trainer finden in der englischen Premier League nicht aus der Krise heraus. (SERVICE: Tabelle der Premier League)

Beim neuen Tabellenführer Leicester City verloren die Londoner mit den deutschen Nationalspielern Antonio Rüdiger, Kai Havertz und Timo Werner 0:2 (0:2).

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Mit 29 Punkten aus 19 Spielen hinken die Blues, die nur zwei Siege aus den letzten acht Spielen in der Liga holten, ihren eigenen Ansprüchen weit hinterher.  (SERVICE: Alle Spiele und Ergebnisse)

Der Druck auf Lampard wird daher immer größer - auch wenn der 42-Jährige nach dem neuerlichen Dämpfer Durchhalteparolen bemüht und nach Außen hin Stärke ausstrahlen will: "Ich bin gut im Umgang mit Druck. Ich habe diesen Job angenommen, weil ich wusste, dass es schwierige Zeiten geben würde."

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FC Chelsea: Tuchel oder Allegri für Lampard?

Lampard versuchte die Misere mit gleich mehreren Gründen zu erklären: "Wir hatten ein Transferverbot, wir hatten junge Spieler, wir hatten neue Spieler."

Ob ihn diese Rechtfertigungen vor dem drohenden Aus bewahren, erscheint aber zweifelhaft. 

Laut The Athletic sucht Chelsea bereits einen erfahrenen Trainer, der das Ruder wieder herumreißen kann. Neben Thomas Tuchel, der kürzlich bei Paris Saint-Germain entlassen wurde, soll auch Massimiliano Allegri ein heißer Kandidat für den Posten sein. 

Der Italiener habe in den vergangenen zwei Jahren Englisch gelernt und strebe einen Job in der Premier League an, heißt es auf der Insel. 

Bitter für den FC Chelsea: Der Treffer von Timo Werner gegen  Leicester City zählte nicht
Bitter für den FC Chelsea: Der Treffer von Timo Werner gegen Leicester City zählte nicht © Imago

Drei Tage nach dem 1:0 im Derby beim FC Fulham war Chelsea mit Rüdiger und Havertz in der Startelf zwar über weite Strecken die spielbestimmende Mannschaft, in der Offensive aber nicht durchschlagkräftig genug. Das galt auch für Werner, der in der 68. Minute eingewechselt wurde. Ein Treffer des Nationalstürmers (86.) zählte wegen einer Abseitsstellung nicht.

Leicester nutzte durch Wilfred Ndidi (6.) und James Maddison (41.) seine Chancen dagegen eiskalt und setzte sich zumindest für eine Nacht an die Spitze. Manchester United könnte mit einem Sieg am Mittwoch (ab 21.15 Uhr im SPORT1-Liveticker) in Fulham aber wieder die Tabellenführung übernehmen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)