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München - Mesut Özil meldet sich täglich bei Twitter zu Wort. Dort legt sich der Ex-Nationalspieler seit mehr als einer Woche öffentlich mit einer Reporter-Legende an.

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Dieser Streit nimmt richtig Fahrt auf. 

Mesut Özil spielt beim FC Arsenal in dieser Saison keine Rolle mehr. Der Ex-Nationalspieler wurde von Trainer Mikel Arteta ausgebootet und fehlt sowohl in der Liga als auch in der Europa League im Kader.

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Stattdessen ist der Spielmacher häufig bei Twitter aktiv. Das soziale Netzwerk ist nun Schauplatz einer Fehde zwischen Özil und Englands TV-Moderator Piers Morgan. 

Startschuss des öffentlichen Streits war ein eigentlich harmloser Beitrag des Arsenal-Stars. Vor der Partie gegen Leeds United (0:0) schrieb der Linksfuß lediglich: "Los geht's." (Tabelle der Premier League)

Morgan wünscht sich Özil-Abgang

Der britische Moderator und bekennende Arsenal-Fan Morgan antwortete daraufhin: "Ich wünschte, du würdest gehen, Mesut. Dir und Arsenal zuliebe."

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Özil konterte: "Piers, warst du das wirklich, oder wurdest du gehackt?"

Hintergrund: Der "Good Morning Britain"-Moderator wurde beschuldigt, als damaliger Herausgeber des Daily Mirror Telefone gehackt zu haben. (Spielplan und Ergebnisse der Premier League)

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Mit diesem Konter schaffte sich Özil einen neuen Erzfeind: "Der erste Angriff, den du in dieser Saison gemacht hast - gut gemacht!", schrieb Morgan zwar zunächst. 

Moderator attackiert Weltmeister massiv

Seitdem legte er aber richtig gegen den Deutschen los. 

Unter der Woche ließ der damals mit 28 Jahren jüngste Chefredakteur in der Geschichte von News of the World verlauten: "Ich muss sagen, Mesut Özil, ich bewundere deine Nerven dafür, dass du Arsenal-Fans veräppelst, die deinen Lohn zahlen, vorausgesetzt, du bekommst 350.000 Pfund unseres Geldes pro Woche, nur um auf deinem Hintern zu sitzen und nichts zu tun. Versuche, so hart zu trainieren, wie du daran arbeitest, ein schlauer Idiot zu sein. Dann könnte der Trainer dich vielleicht auswählen."

Nun gab es nach dem verlorenen London-Derby gegen Tottenham (0:2) die zweite Runde in dem Wort-Duell. 

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Özil veröffentlichte ein Foto von sich vor einer gefüllten Tribüne im Emirates Stadion mit den Worten: "Das Gefühl, Fans hinter dir zu haben." Dazu gab es die Hashtags "dankbar", "beste Fans" und "harte Zeit". 

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Der Kontrahent, 55 Jahre alter Freund von Donald Trump, nahm diesen Post als Anlass für den nächsten Frontalangriff und entlud seinen Frust nach dem Prestigeduell.

Özil bei Arsenal: "Unser Paul Pogba" 

"Wirkliche Arsenal-Fans stehen nicht hinter dir. Du bist unser Paul Pogba - absolut überbezahlt, bringst viel zu wenig Leistung und überhöhst die Bedeutung von dir in einem schockierenden Ausmaß." 

Natürlich nahm Özil diese Vorlage auf, um den verbalen Doppelpass zu spielen. "Piers, bist du immer noch sauer wegen letztem Mal?", fragte der 32-Jährige. "Es wirkt, als wärst du nicht der größte Fan von Weltmeistern. Ich wünschte, du könntest Dinge so gut sehen wie du Dinge hörst."

Der Spielmacher fügte unter anderem einen lachenden Smiley an.

Nun warten die Fans gespannt, wie der Moderator und ehemalige Reporter auf die erneute Anspielung auf die Abhör-Anschuldigung reagiert. 

Runde drei steht ganz sicher bald an in diesem Streit.