Der Kampf gegen Doping wurde seit Beginn der Corona-Krise heruntergefahren
Der Kampf gegen Doping wurde seit Beginn der Corona-Krise heruntergefahren © Imago
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In der Premier League wurden monatelang kaum Spieler auf Doping getestet. Die Untersuchungen wurden wegen Corona auf ein Minimum reduziert.

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Wegen der Corona-Pandemie sind die Dopingtests im englischen Fußball während des ersten Lockdowns beinahe zum Stillstand gekommen.

Aufgrund logistischer Probleme bei der Umsetzung wurden in den 100 Tagen zwischen dem 10. März und dem 17. Juni von den rund 500 Spielern der Premier League lediglich 24 getestet. Dies berichtet die Webseite The Athletic. Im Schnitt waren dies rund ein Spieler alle vier Tage.

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Noch deutlich geringer war die Quote in den drei Ligen unterhalb der Premier League. Von den geschätzt 1800 Spielern wurden lediglich 54 getestet.