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Mesut Özil muss sich wegen Raserei vor Gericht verantworten. Der Arsenal-Star liefert in einer Stellungnahme eine kuriose Begründung für sein Blitzer-Foto.

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Für Mesut Özil läuft es aktuell richtig schlecht. Neben der sportlichen Ausbootung beim FC Arsenal hat der Ex-Nationalspieler nun auch neben dem Platz neue Probleme.

Der Spielmacher steht wegen Raserei vor Gericht. Er wurde am 2. Juli, um 11.50 Uhr mit 97 mph - umgerechnet 156 Stundenkilometer - auf der Fahrt vom Training nach Hause geblitzt.

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Der 32-Jährige liefert dafür eine kuriose Ausrede. In einer Stellungnahme heißt es: "Ich bin deutscher Staatsangehöriger und offensichtlich daran gewöhnt, Fahrzeuge zu fahren, die die Geschwindigkeit in Kilometern und nicht in Meilen pro Stunde anzeigen."

Hat Özil Stundenkilometer und Meilen verwechselt?

Özil begründet sein Rasen also damit, dass er Meilen pro Stunde und Kilometer pro Stunde verwechselt hat! 

Es besteht aber ein großer Unterschied zwischen den beiden Geschwindigkeitsangaben. Auf dem Tacho seiner Mercedes G-Klasse wurde auf jeden Fall 97 angezeigt - allerdings sind das trotz des deutschen Autos Meilen. 

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Anstatt mit 97 km/h unterwegs zu sein, düste er mit 97 mph über die Straße. Das sind umgerechnet 156 Stundenkilometer!

Es ist aber fraglich, ob das Gericht diese Erklärung akzeptiert. Immerhin läuft der Ex-Bremer bereits seit 2013 für die Londoner auf. 

Arsenal-Star beantragt Geldstrafe 

Damit aber nicht genug. Der Linksfuß lieferte weitere Erklärungen für das Blitzer-Foto. "Aufgrund der Covid-19-Einschränkungen war die Autobahn praktisch leer. Die einzige Erklärung, die ich geben kann, ist, dass meine Konzentration aufgrund des Fehlens anderer Fahrzeuge auf der Straße vorübergehend nachgelassen haben muss."

In dem Schreiben des Stars heißt es zudem: "Das Fahrzeug, das ich fuhr, hat sehr geringe Motorgeräusche und ist ein Automatikgetriebe."

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Fest steht: Es wird richtig teuer für Özil. In Großbritannien liegt das Tempolimit bei 70 Meilen pro Stunde - ca. 110 Stundenkilometer - auf Autobahnen und Schnellstraßen. Deshalb muss der Weltmeister nun eigentlich seinen Führerschein abgeben. Er plädiert aber auf eine Geldstrafe. 

Seine Argumente: Er habe bisher eine weiße Weste gehabt und brauche das Auto auch, um zum Training zu kommen.