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Jordan Pickford wird auch im Nachgang nicht für das Foul an Virgil van Dijk gesperrt. Im Netz wird er aber wie auch Richarlison hart attackiert.

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Jordan Pickford ist beim Remis im Topspiel der Premier League zwischen dem FC Everton und dem FC Liverpool um eine Rote Karte herumgekommen. 

Das brutale Foul des Everton-Keepers gegen Liverpools Abwehrchef Virgil van Dijk wurde weder von Schiedsrichter Michael Oliver noch von Video-Assistent David Coote als solches eingestuft - das Spiel lief wegen einer Abseitsstellung van Dijks einfach weiter. Nun ist klar, dass Pickford auch im Nachgang keine Sperre befürchten muss. Dies gab der englische Fußball-Verband FA bekannt. 

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Irritierender Randaspekt: Die Daily Mail berichtet, das Coote in seiner Funktion als VAR das Foul gar nicht überprüft habe - weil die Aktion mit dem Abseitspfiff für ihn schon erledigt gewesen sein soll. Von offizieller Seite wurde dies bestritten. Liverpool hatte bereits eine Überprüfung der VAR-Entscheidungen gefordert

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Konsequenzen hatte Pickfords Aktion aber auch ohne offizielle Strafe. Weil sich van Dijk schwer am Knie schwer verletzte und lange ausfallen wird, wurde der 26-Jährige in der Öffentlichkeit massiv angegangen. In den sozialen Medien wurde der englische Nationalkeeper übel beschimpft, beleidigt und sogar bedroht. Das rief sogar die Polizei auf den Plan. 

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In einem Statement der ansässigen Behörde heißt es: "Die in den Tweets verwendete Sprache ist völlig inakzeptabel und wir nehmen die Hinweise extrem ernst." Man habe die Ermittlungen aufgenommen und werde die verantwortlichen Personen zur Rechenschaft ziehen. 

Nicht nur Pickford wurde attackiert, auch dessen Teamkollege Richarlison musste nach seinem Aussetzer im Liverpool-Spiel büßen. Der Stürmer hatte den ehemaligen Bayern-Spieler Thiago um gegrätscht und dafür Rot gesehen. Besonders bitter für den Brasilianer: Seine Telefonnummer wurde von dessen Nationalmannschaftskollegen Neymar versehentlich bei einem Anruf während eines Livestreams veröffentlicht.

Alle, die sich bei ihm persönlich über den Thiago-Tritt beschweren wollten, konnten dies ungehindert tun. 

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Bei Twitter sagte er wenig begeistert: "10.000 Nachrichten in fünf Minuten. Danke Neymar. Du bist ein Genie." Richarlison hatte sich nach dem Spiel bei Thiago entschuldigt.