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Mesut Özil steht nicht im Europa-League-Kader des FC Arsenal. Womöglich verzichtet Mikel Arteta auch im Premier-League-Aufgebot auf den Weltmeister.

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Mesut Özil spielt beim FC Arsenal keine Rolle mehr. Er war seit dem 32. Spieltag der Vorsaison nicht mehr im Kader der Gunners.

Kürzlich wurde der Weltmeister von 2014 sogar aus dem 25 Mann starken Europa-League-Kader gestrichen. Britische Medien gehen davon aus, dass ihm Ähnliches in der Premier League droht. Bis Dienstag muss Trainer Mikel Arteta seinen Kader an die FA übermitteln.

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Es dürfen 25 Spieler gemeldet werden, von denen mindestens acht sogenannte Home-Grown-Player sein müssen. Heißt, sie müssen mindestens drei Jahre vor ihrem 21. Geburtstag von Arsenal verpflichtet worden sein. 

Das ist bei Özil nicht der Fall und Arsenal hat momentan zwei Nicht-Home-Grown-Player zu viel im Aufgebot.

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Arteta: Spieler müssen Entscheidung respektieren

Arteta findet zwar, dass es "eine schwierige Entscheidung" sei, aber sie "muss getroffen werden" und die Spieler "müssen diese Entscheidung respektieren", sagte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Manchester City.

Angesprochen auf eine mögliche Nicht-Nominierung des offensiven Mittelfeldspielers für die Premier League blieb Arteta vage: "Er ist nicht der Einzige, der nicht im Europa-League-Kader steht."

Özil ergreift Partei in Konflikt

Neben Özil könnte es auch den Ex-Dortmunder Sokratis treffen, der ebenfalls außen vor ist und in der Transferphase als heißer Verkaufskandidat galt. 

Arteta legte sich aber noch nicht fest und stellte im Falle des Falles eine Hintertür in Aussicht: "Sie müssen probieren, so gut wie möglich zu trainieren und dem Team zu helfen. Dann sehen wir was passiert."

Özil soll bei den Gunners rund 385.000 Euro pro Woche verdienen. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2021. Im Sommer wollte er nicht wechseln, obwohl ihm das von Arsenal nahe gelegt wurde.