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München - Mesut Özil reagiert mit Unverständnis auf seine Ausbootung. Der 32-Jährige will jedoch trotz des Rückschlages weiter um einen Kaderplatz kämpfen.

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Mesut Özil hat mit einem langen Statement auf seine Ausbootung aus dem Kader des FC Arsenal für die Premier League reagiert.

Auf Social Media veröffentlichte der 32-Jährige einen offenen Brief an seine Fans, indem er seine Gedanken darlegte.

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Özil vermisst Loyalität

Özil ist demnach "zutiefst enttäuscht", dass er bis auf weiteres nicht für die Premier League registriert worden ist. 

Der Weltmeister von 2004 beteuerte, dass er dem FC Arsenal 2018 durch seine Vertragsverlängerung Loyalität und Verbundenheit versprochen hätte, diese ihm jedoch nicht entgegengebracht worden ist.

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"Ich habe immer versucht, positiv zu bleiben von Woche zu Woche und gehofft, dass ich vielleicht schnell wieder zum Team zurückkehren kann. Deshalb habe ich bislang geschwiegen", erklärte Özil.

Vor der Coronapause sei er zufrieden gewesen mit seiner Entwicklung unter Teammanager Mikel Arteta: "Aber dann haben sich die Dinge erneut geändert und ich durfte nicht mehr für Arsenal spielen."

Arteta reagiert - Zuspruch von Boateng

Arteta äußerte sich am Mittwochabend durchaus selbstkritisch. "Mein Job ist es, das Beste aus jedem Spieler herauszuholen. Heute fühle ich mich, als wäre ich damit gescheitert", sagte der Spanier: "Ich will für das Team den bestmöglichen Mesut. In manchen Momenten war ich knapp dran, aber im Moment gelingt mir das nicht, weil ich die Entscheidung treffen musste, ihn aus dem Kader zu nehmen."

Zuspruch erhielt Özil unter anderem von Jérôme Boateng, an dessen Seite er 2014 Weltmeister geworden war. "Kopf hoch, Bruder", twitterte der Innenverteidiger von Bayern München: "Ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass du schon bald wieder allen zeigst, was in dir steckt." Der englische Ex-Profi Gary Lineker schrieb: "Jeder Fußballer will spielen. Es zerstört die Seele, wenn man es nicht darf - unabhängig vom Gehalt."

Özil gibt sich kämpferisch

Trotz der Ausbootung will Özil sich nicht hängen lassen. "Egal was auch passiert, ich werde weiter für meine Chance kämpfen und meine achte Saison bei Arsenal nicht so beenden."

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Özil verspricht, dass die Ausbootung nichts an seiner Einstellung ändern wird. "Ich werde weiter gut trainieren und meine Stimme nutzen, um mich gegen Unmenschlichkeit und für Gerechtigkeit einzusetzen."

Ob der Mittelfeldspieler seine Aussichten auf Spielzeit durch das Statement verbessert hat, ist jedoch anzuzweifeln.