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München - Aufgrund der steigenden Zahl an Coronafällen verschiebt die Premier League die Rückkehr der Zuschauer. Dies bedeutet für die Klubs riesige Einnahmenverluste.

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Die englische Premier League kann die Pläne über eine zeitnahe Rückkehr von Fans in die Fußball-Stadien vorerst verwerfen. Wie der britische Staatsminister Michael Gove mitteilte, wird das Programm zur stufenweisen Rückkehr von Zuschauern aufgrund der steigenden Zahl an Coronafällen vorerst ausgesetzt. Ursprünglich hatte die Regierung auf eine Teilzulassung von Fans bei Sportveranstaltungen ab dem 1. Oktober hingearbeitet.

"Wir wollen es den Menschen zu gegebener Zeit ermöglichen, Fußball und andere Sportereignisse zu sehen", sagte Gove in der Fernsehsendung BBC Breakfast: "Aber im Moment müssen wir einfach vorsichtig sein, und ich denke, dass eine massenhafte Wiedereröffnung zu diesem Zeitpunkt nicht angebracht wäre." 

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Damit müssen die englischen Sportvereine weiter gänzlich ohne Zuschauereinnahmen auskommen. Die Premier League verliert im Spielbetrieb mit jedem Monat ohne Zuschauereinnahmen rund 110 Millionen Euro. 

Bereits in der Vorwoche hatten mehr als 100 britische Sportorganisationen in einem gemeinsamen Schreiben mehr Unterstützung von der Regierung gefordert, sonst bestehe "die Gefahr einer verlorenen Generation". In Deutschland sind während einer Testphase bis zu 20 Prozent der Stadionkapazitäten zugelassen, wenn die Inzidenzzahlen es zulassen. Am vergangenen Wochenende mussten allerdings in München und Köln trotzdem Geisterspiele ausgetragen werden.