Kevin De Bruyne (M.) und Pep Guardiola (l.) arbeiten seit 2016 zusammen
Kevin De Bruyne (M.) und Pep Guardiola (l.) arbeiten seit 2016 zusammen © Imago
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Im einem Interview spricht De Bruyne über Guardiolas Philosophie. Der Belgier äußert sich zudem über Lionel Messi - und schwärmt von einem Teamkollegen.

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Trainerstar Pep Guardiola wurde nach dem Viertelfinal-Aus von Manchester City in der Champions League gegen Olympique Lyon scharf kritisiert.

Bei der 1:3-Niederlage entschied sich der Spanier zu einer Dreier- bzw. Fünferkette anstelle des eingespielten Systems mit vier Verteidigern und musste sich vorwerfen lassen, zu viel (nach)gedacht zu haben.

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City ging mit der gewohnten Ballbesitzphilosophie in die Partie, die taktische Umstellung in der Defensive ging aber nicht auf, City fing sich eiskalte Konter der Franzosen.

Guardiola hat keinen Plan B

Nun äußerte sich Kevin De Bruyne zu dem heiß diskutierten Thema: "Die Art und Weise, wie Pep den Fussball sieht ist anders, als ihn viele andere betrachten", sagte der 24-Jährige der Daily Mail. "Er hat eine Philosophie, die er lebt und nicht verändert. Es gibt Plan A und Plan A. Es gibt keinen Plan B. Das ist für viele Menschen schwierig zu verstehen."

Der PFA Player of the Year betonte aber, dass auch die Spieler viel Vertrauen in diesen Plan setzen. Es gäbe zwar ab und zu Diskussionen, aber das sei in jedem Verein der Fall. "Manchmal kann der Trainer sagen, was er will. Wenn ein Spieler etwas anderes tut und es dem Team hilft, zu gewinnen, dann ist auch der Trainer glücklich", meinte der frühere Wolfsburger.

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Liverpools Chancen auf eine Titelverteidigung in der Premier League bezeichnete De Bruyne als "wirklich hart". Entscheidend sei, ob Klopps Team noch hungrig ist.

Die Skyblues schafften dieses Kunststück in der Saison 18/19, doch die Reds machten es ihnen damals nicht einfach. "Es war härter, als wir erwarteten und wir mussten wirklich kämpfen, um es zu schaffen", meinte De Bruyne.

De Bruyne: Messi-Wechsel interessiert mich nicht

Über einen möglichen Wechsel von Lionel Messi, der im Raum stand, machte sich der Offensivspieler wenig Gedanken. "Wenn er gekommen wäre, hätte er uns weitergeholfen, weil er meiner Meinung nach der beste Spieler aller Zeiten ist", sagte er: "Aber ich schaue nie darauf, welche Spieler eventuell kommen. Es interessiert mich wirklich nicht."

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Ausführlicher äußerte sich De Bruyne über Phil Foden. Der 20-jährige Engländer, der vor kurzem für einen Skandal beim Länderspiel sorgte, ist eines der größten Talente der Premier League.

"Er kann werden, was immer er möchte. Er versteht das Spiel und spielt bereits auf dem höchsten Level der Welt", meinte De Bruyne und fügte an: "Ich war nicht auf dem Niveau, als ich 20 war. Da ist er mir einiges voraus."

De Bruyne studiert seine Mitspieler

Wie hart die Nummer 17 von Manchester City selber arbeitet, zeigt sich daran, dass er die Vorlieben seiner Mitspieler bei der Ballannahme eingehend studiert.

"Jeder mag es anders. Bei Phil (Foden) lerne ich das noch. Raheem (Sterling) mag den Ball in seine Füße. Jemand wie Leroy (Sané) möchte ihn in den Raum haben", betonte De Bruyne.

Wahrscheinlich ist es diese Akribie, die ihn zu einem der besten Vorlagengeber aller Zeiten macht.