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Arsène Wenger, ehemaliger Trainer von Arsenal, bereut, dass er Serge Gnabry damals nicht in London halten konnte. Gnabry wechselte schon mit 15 auf die Insel.

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Serge Gnabry ist derzeit, wie die gesamte Mannschaft der Bayern, in absoluter Top-Form. Mit einem Doppelpack im Champions-League-Halbfinale gegen Olympique Lyon unterstrich der 25-Jährige abermals seine internationale Klasse und krönte seinen kometenhaften Aufstieg in den letzten Jahren.

Diese positive Entwicklung ruft auch seinen ehemaligen Trainer Arsène Wenger auf den Plan. Der bereut jetzt öffentlich, dass er den damals 21-Jährigen nicht bei den Gunners halten konnte.

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Gnabry wechselte mit 15 vom VfB Stuttgart zum FC Arsenal und sollte dort unter Chef-Trainer Wenger zu einer festen Größe im Team aufgebaut werden. Während der Zeit auf der britischen Insel war er jedoch oft verletzt und konnte sich nie richtig durchsetzen. Auch eine Leihe zu West Bromwich Albion erzielte nicht das gewünschte Ergebnis.

Schließlich wechselte er im Sommer 2016 zu Werder Bremen.

Wenger: "Wusste, er hat eine große Karriere vor sich"

"Wir haben sechs Monate sehr hart mit ihm gearbeitet, dann war er bei der U21-Nationalmannschaft mit dem deutschen Team und die Bayern konnten ein Deal mit Werder Bremen vereinbaren", erklärte Wenger die damalige Lage beim TV-Sender beIN Sports.

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Danach wollte er den Vertrag in London nicht mehr verlängern und Wenger sei "sehr traurig" gewesen.

"Wir haben es nicht geschafft ihn zu halten, ich wusste damals schon, dass er eine große Karriere vor sich hat", fügte der Ex-Arsenal-Coach hinzu.

Gnabry macht unglaubliche Entwicklung

Dass Wenger hier den richtigen Riecher hatte, beweist Gnabry seit seinem Wechsel zu den Bayern. Allein in dieser Saison gelangen ihm in 45 Spielen 23 Tore und 14 Assists. "Er ist kreativ, er kann Tore schießen mit links oder mit rechts, mit sehr viel Kraft und Zug zum Tor und sein Timing bei den Läufen ist sehr, sehr klug", schwärmte Wenger von seinem ehemaligen Schützling.

Obwohl seine Haltung am Anfang etwas "zu lasch" gewesen sei, wie bei vielen jungen Spielern, habe Gnabry sich unglaublich entwickelt und zähle heute zu den "besten Spielern Deutschlands".