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München - Eden Hazard kam 2019 für 100 Millionen Euro Ablöse von Chelsea zu den Königlichen. Damit war er hinter Gareth Bale Reals zweitteuerster Neuzugang aller Zeiten. Bis jetzt.

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Als Eden Hazard im letzten Sommer vom FC Chelsea zu Real Madrid wechselte, fuhren die Königlichen das volle Programm auf.

Im Estadio Santiago Bernabéu wurde dem Belgier vor 50.000 Fans ein galaktischer Empfang bereitet. Medienwirksam verriet Hazard, dass es sich um einen der schönsten Tage seines Lebens handle - die Menge tobte. 

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Dass Hazard beim jonglieren des Balls nicht die beste Figur machte und sichtlich einige Kilo mehr auf den Rippen hatte, als bei seinem letzten Spiel für Chelsea, störte die wenigsten.

Schließlich hatte Real für 100 Millionen Euro einen der besten Offensivspieler der Welt in die spanische Hauptstadt geholt. Er war damit nach Gareth Bale der zweitteuerste Real-Zugang der Geschichte. Bis gestern. 

Hazard löst Bale als Rekordtransfer ab

Denn nach dem Gewinn der 34. Meisterschaft steigt Hazard zum Rekordtransfer der ruhmreichen Geschichte Reals auf. Hintergrund: Durch den Triumph werden Bonuszahlungen an Chelsea fällig. Das berichtet die spanische Zeitung AS.

Die Verantwortlichen Reals hatten im letzten Jahr die Ablösesumme für ihren Wunschtransfer drücken wollen und den Blues daher andere Zugeständnisse gemacht. Bis zu 30 Millionen kann Chelsea im Laufe der Zeit nachträglich mit ihrem langjährigen Flügelspieler einnehmen. Mit Reals Meistertitel erhält Chelsea laut dem Bericht die ersten 15 Millionen der Summe. 

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Damit ist der WM-Dritte von 2018 nun um 14 Millionen Euro teurer als der bisherige Rekordspieler Gareth Bale. Der Waliser war 2013 für 101 Millionen Euro Ablöse von den Tottenham Hotspur gekommen.

Hazard mit Startschwierigkeiten

Hazard durchlebte trotz der gewonnenen Meisterschaft jedoch ein überaus schwieriges Anfangsjahr bei seinem neuen Klub. Aufgrund von Verletzungen verpasste er wettbewerbsübergreifend 26 Spiele. In 16 Liga-Einsätzen gelang ihm nur ein Tor. 

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"Die Situation ist ein wenig kompliziert bei ihm", sagte Coach Zinedine Zidane jüngst über seinen Wunschtransfer. Hazard hatte schließlich auch beim 2:1-Sieg am Donnerstagabend nicht richtig fit gewirkt, wie fast immer während der wenigen Spielzeit, die er in dieser Saison absolvieren konnte. 

Der Vertrag des 29-Jährigen in Madrid läuft noch bis 2024. Er hat noch Zeit, um den Fans doch noch den Hazard zu bieten, den sie bei der pompösen Vorstellung erwartet haben.