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Jürgen Klopp verrät, dass sein Erfolg auch seinem Vater zu verdanken ist. Dass dieser ihn nie als Trainer sehen konnte, schmerzt den Liverpool-Coach bis heute.

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Jürgen Klopp hat mit dem Meistertitel in der Premier League den nächsten Höhepunkt seiner Trainer-Laufbahn erreicht – und es verwundert niemand, dass er in England zum Trainer des Jahres gewählt wurde.

Zu verdanken hat der Liverpool-Trainer seine Erfolge laut eigener Aussage auch seinem 2000 an Krebs verstorbenen Vater Norbert Klopp. "Er hat mich durch meine ganze Karriere (als Spieler, Anm. d. Red.) gepusht. Es gab wirklich harte Kritik. Nun hat er meine richtige Karriere nie gesehen", sagte er der Sun.

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"Mein Dad sah mich nie als Trainer", erklärte Klopp, da sein Vater vier Monate vor dem Trainer-Job bei Mainz 05 gestorben war: "Mein Vater war auch ein richtiger Coach. Wenn man ihn gefragt hätte, hätte er gesagt: 'Ja, du musst ein Trainer werden.' Aber wir haben nie darüber gesprochen."

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Klopp: "Sehe exakt wie mein Vater aus"

Von Zeit zu Zeit sei es für ihn immer noch hart: "Was es besonders seltsam macht: Ich bin 53 Jahre alt und wenn ich mich in einem bestimmten Winkel im Spiegel sehe, dann erschrecke ich zu Tode, da ich exakt wie mein Vater aussehe."

Klopp weiter: "Ich habe nie wie mein Vater ausgesehen. Mein ganzes Leben sah ich wie meine Mutter aus. Auf einmal änderte sich das. Das ist echt verrückt."

Mit Liverpool hatte Klopp die abgelaufene Saison in der Premier League dominiert, am Ende standen 99 Punkte zu Buche. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger Manchester City betrug 18 Zähler.