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München - Aufgrund des dicht gedrängten Kalenders in der kommenden Spielzeit wird in England überlegt, den League Cup komplett zu streichen. Das hätte Folgen für kleinere Klubs.

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In England könnte in es in der kommenden Saison zu einem Novum kommen. 

Wie die Daily Mail berichtet, steht die Austragung des League Cups in Frage. Der Wettbewerb, der seit 1960 ausgetragen wird, könnte demnach aus dem wegen der Coronakrise noch engeren Terminplan komplett gestrichen werden.

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Hauptgrund für diese Überlegen ist offenbar der neue Spielplan in der Champions League. Wie die UEFA am vergangenen Mittwoch mitteilte, wird die Gruppenphase der Königsklasse in der nächsten Saison erst zwischen dem 20. Oktober und dem 10. Dezember ausgetragen.

Termin-Kollision mit Champions League

In dieser Zeit stehen normalerweise aber unter der Woche die Partien des englischen Ligapokals an. Um zusätzlichen Termindruck zu vermeiden, soll es vor allem unter Topklubs die Überlegung geben, in der nächsten Saison auf den Ligapokal zu verzichten.

Ohne deren Teilnahme würde der Wettbewerb aber viel von seinem Wert verlieren, so die Befürchtung des Verbandes EFL, der die Interessen der Vereine aus den drei Profi-Ligen unterhalb der Premier League vertritt.

Angeblich fordert der Verband in dem Fall eine Entschädigung von 120 Millionen Pfund für seine Vereine. Dieser Forderung gegenüber sollen die Klubs der Premier League dem Vernehmen nach auch aufgeschlossen sein.

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Wie die Daily Mail berichtet, hat die Liga der Regierung schon angeboten, Vereinen aus unteren Ligen, die wegen ausbleibender Ticketverkäufe in finanzielle Not geraten sind, zu unterstützen.