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München - Heung MIn Son ist in Südkorea ein Nationalheld. Erstmals spricht der 27-Jährige über seine Militärzeit und verrät, wie andere Dienende auf den Star in Uniform reagierten.

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Wenn der gefeierte Superstar Heung Min Son plötzlich strenge Befehle befolgen und in Uniform durch den Matsch kriechen muss, ist das nicht nur für den südkoreanischen Nationalheld ein kurioser Zustand. Erstmals hat sich Son über seinen dreiwöchigen Militärdienst, den der 27-Jährige Anfang Mai mit einer Glanzleistung abschloss, geäußert. 

Auf der Website der Tottenham Hotspur erzählt der Angreifer, dass er der Zeit sogar etwas Gutes abgewinnen konnte: "Die Jungs waren nett. Drei Wochen waren hart, aber diese Erfahrungen... Ich habe versucht, die drei Wochen zu genießen."

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Sons Militärkollegen reagierten zurückhaltend auf den plötzlich doch sehr gleichen Sportstar in Uniform. "Am ersten Tag kannten wir uns noch nicht, also war es etwas seltsam. Diese Leute - am ersten, zweiten Tag konnten sie nicht einmal mit mir sprechen", erzählt der ehemalige HSV- und Leverkusen-Akteur. 

"Diese Erfahrung werden die Jungs nie machen"

Jedoch habe die Truppe es geschafft, das Eis zwischen den Dienenden zu brechen: "Sobald wir uns kennen gelernt hatten, mussten wir jeden Tag zusammen verbringen - ein Zimmer, zehn Leute, sehr nah beieinander, zusammen arbeiten, einander helfen. Diese Zeit war fantastisch. Sie haben mit mir gescherzt und am Ende haben wir alle zusammen Spaß gehabt."

Mittlerweile trainiert Son nach der Corona-Pause und seinem abgeleisteten Militärdienst wieder im Mannschaftstraining. Seine Teamkollegen zeigten sich an den Erfahrungen des neuen Muster-Soldaten interessiert: "Diese Erfahrung werden diese Jungs nie machen. Ich konnte nicht alles sagen, was ich getan habe."

Son arbeitet nach Armbruch auf Premier-League-Restart hin

Der 79-malige Nationalspieler brach sich im Februar gegen Aston Villa den Arm und fiel anschließend aus. Er bereitet sich nun auf den Premier-League-Neustart am 17. Juni vor.

Mit der auskurierten Verletzung und dem nun abgeleisteten Dienst räumte Son gleich mehrere Baustellen aus dem Weg. Er zeigte sich erleichtert: "Es waren sehr arbeitsreiche drei Monate. Die Zeit ist für mich sehr schnell vergangen. Ich habe auch meinen Militärdienst hinter mir, und ich bin dem Klub dankbar, dass er mich entlassen hat." 

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