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Der Sponsorvertrag mit Adidas läuft Ende Juni aus. Dies will Mesut Özil nutzen und seine eigene Marke etablieren. Mit M10 will er sein bisheriges Engagement ausbauen.

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Mesut Özil verstärkt seine geschäftlichen Aktivitäten abseits der eigenen sportlichen Karriere.

Nach dem Auslaufen seines Sponsorvertrags mit Adidas Ende Juni will Arsenal-Star Özil die Chance nutzen und seine eigene Marke M10 weiter etablieren. "Mesut wird im Oktober 32 Jahre alt", erklärt sein Berater Erkut Sogut in The Athletic die Situation. "Er weiß, dass, wenn er jetzt einen weiteren zwei- oder dreijährigen Vertrag unterschreibt, dieser für den Rest seiner aktiven Spielerkarriere gelten könnte."

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Damit folgt der ehemalige deutsche Nationalspieler, der für den FC Schalke 04 und den SV Werder Bremen 101 Spiele in der Bundesliga absolvierte, einer langjährigen Strategie, seine eigene Lifestyle- und Sportbekleidungsmarke aufzubauen.

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Weiterer Schritt einer langjährigen Strategie

Dazu gehört auch die Gründung eines eigenen eSports-Teams - M10 ESPORTS. "Er hat sein eigenes E-Sport-Team; sie haben ihre eigenen Trikots", sieht Sogut dies als weiteren Baustein eines zukünftigen Özil-Imperiums.

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Um diese Planungen nun weiter voranzutreiben, will der Weltmeister von 2014 die letzten Jahre seiner Karriere nutzen: "Er möchte die Freiheit haben, diese Dinge so zu bewerben, wie er möchte, solange er noch die Plattform hat, die ihm seine Spielkarriere bietet", erklärte sein Berater weiter.

Auch einen eigenen Online-Store hat der 32-Jährige vor Kurzem eröffnet und möchte ihn als Plattform für seine Produkte nutzen. Der aktuelle Fokus liegt dabei auf Freizeitkleidung, sowie der Erweiterung des Sortiments an Mützen, T-Shirts und Kapuzenpullovern.

Özil beendet Karriere ohne Schuhvertrag

Welche Schuhe Özil den Rest seiner Karriere auf dem Platz tragen will, darüber gibt es noch keine Entscheidung. Zwar befindet er sich aktuell in Gesprächen über eine Markenpartnerschaft, um einige limitierte M10-Sneaker auf den Markt zu bringen, ein eigener Fußballschuh ist bisher aber nicht geplant.

Vielmehr will sich der Gelsenkirchener spontan entscheiden, welche Schuhe ihm das beste Gefühl vermitteln.

"Nach diesem Vertrag muss er nicht mehr etwas tragen, nur weil der Sponsor es sagt. Vielleicht wird er ein paar Tage lang Puma tragen, dann eines Tages Nike", gibt sich auch sein Berater in diesem Punkt noch unentschlossen, hat aber doch noch einen kleinen Hinweis parat: "Es gibt einige klassische Schuhe aus der Vergangenheit, die er tragen möchte."