Lesedauer: 2 Minuten

München - Jürgen Klopp plant ungeachtet der Corona-Pandemie eine große Titelfeier mit den Fans in einem offenen Bus. Beim Termin ist der Liverpool-Coach flexibel.

Anzeige

Der FC Liverpool steht kurz vor der ersten Meisterschaft seit 30 Jahren, schon in wenigen Wochen könnte sich für Trainer Jürgen Klopp und die Fans der Titeltraum erfüllen.

Dennoch droht den Reds eine triste Meisterparty, aufgrund der Corona-Pandemie dürften die Feierlichkeiten im Nordwesten Englands eher spärlich ausfallen.

Anzeige

Dennoch plant Klopp eine große Feier mit den Fans - inklusive der Fahrt in einem offenen Bus durch die Stadt.

"Es ist nicht schön, dass wir nicht so feiern können, wie wir es uns erträumt haben. Das verstehe ich total", erklärte der Reds-Trainer laut Mirror. "Ich sehe es genauso. Es ist nicht ideal, allein im Stadion zu feiern und dann einfach nach Hause zu fahren."

Klopp plant große Feier mit Fans

Die Feier sei allerdings nicht gestrichen, sondern nur vertagt. "Wenn jemand einen Impfstoff und eine Lösung für das Problem gefunden hat, wenn die Infektions-Raten bei Null liegen - dieser Tag wird kommen. Dann haben wir das Recht zu feiern, was wir zu feiern haben. Wenn das am 12. oder 13. Spieltag der nächsten Saison ist und wir es feiern wollen, wer sollte uns dann stoppen?", fragte Klopp.

"Dann haben wir immer noch die Meistertrophäe und dann können wir um die Stadt fahren und auf dem Bus stehen. Wenn andere Leute dann denken, dass wir komplett verrückt sind, interessiert mich das wirklich nicht. Kann das immer noch eine besondere Feier sein? Keine Frage. Sie ist anders, aber manchmal ist das absolut okay."

Meistgelesene Artikel

Die Premier League nimmt am 19. Juni wieder ihren Spielbetrieb auf, Liverpool hat neun Spieltage vor Saisonende 25 Punkte Vorsprung auf Verfolger Manchester City.

Klopp erklärt Ausgabenstopp

Klopp erklärte auch, warum Liverpool aus dem Poker um Timo Werner ausgestiegen ist - ohne den Spieler zu nennen. "Im Moment verlieren alle Klubs Geld. Wenn wir mit den Spielern über Gehaltskürzungen diskutieren und dann einen Spieler für 50 oder 60 Millionen Pfund kaufen, müssen wir das erklären."

Der Nationalspieler von RB Leipzig wechselt stattdessen offenbar zum FC Chelsea.