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In der Premier League wird am 17. Juni wieder gespielt. Zum Auftakt steht ein Knaller auf dem Programm. Einige Sicherheitsanforderungen müssen noch erfüllt werden.

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Jürgen Klopp und der FC Liverpool dürfen wieder träumen, die Jagd nach der ersten Meisterschaft seit 30 Jahren geht weiter: Der Ball in der englischen Premier League soll in knapp drei Wochen wieder rollen.

Die Klubs einigten sich am Donnerstag auf den 17. Juni als Datum für den Restart der wegen der Coronakrise unterbrochenen Spielzeit. Das bestätigte die Liga nach einem Meeting mit den Vereinen.

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Einen Monat nach dem Wiederbeginn der Bundesliga könnte nun auch für Klopp und seine Reds der Kampf um die erste Meisterschaft seit 30 Jahren weitergehen. Liverpool steht mit 25 Punkten Vorsprung auf Manchester City an der Tabellenspitze. Der Champions-League-Sieger benötigt noch maximal zwei Siege zum Titel.

ManCity vs. Arsenal zum Auftakt

Als Auftaktpartien am Mittwoch, den 17. Juni, sind Manchester City gegen den FC Arsenal sowie Aston Villa gegen Sheffield United geplant. Der restliche Spieltag wird regulär für das Wochenende vom 19. bis 21. Juni terminiert. Bislang galt der 12. Juni als anvisiertes Startdatum für den Neustart. Die verbliebenen 92 Partien finden ohne Zuschauer statt.

Aufgrund von Sicherheitsbedenken sollen laut BBC einige "hochkarätige Spiele" an neutralen Orten ausgetragen werden.

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Liverpool erwartet dadurch auch eine Titelfeier ohne seine Anhänger. Es wäre "ziemlich seltsam", gestand Kapitän Jordan Henderson jüngst im Gespräch mit der BBC, wenn man eine Trophäe gewinnt, sie allerdings ohne Fans entgegennehmen müsse. Zunächst mahnte der Mittelfeldmann allerdings: Das Titelrennen sei noch nicht vorbei.

Endgültige Bestätigung steht noch aus

Auf die Klubs warten jedoch nicht nur sportliche Herausforderungen. Das Auftaktdatum könne erst dann bestätigt werden, wenn man alle erforderlichen Sicherheitsanforderungen erfüllt habe, "da die Gesundheit und das Wohlergehen aller Teilnehmer und Fans Priorität haben", sagte Richard Masters, Vorstandschef der Premier League. 

Die Klubs müssen hierbei allerdings weiter strikte Hygienevorkehrungen treffen, zudem werden sämtliche Spieler und das Personal weiterhin regelmäßig auf das Coronavirus getestet. Nach drei Runden der Massentests sind bislang zwölf positive Fälle aufgetreten.

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Auch deshalb regte sich an den Plänen zur Wiederaufnahme teilweise Kritik. Troy Deeney, Kapitän des FC Watford, und Chelsea-Star N'Golo Kante waren in den vergangenen Tagen in Abstimmung mit ihren Vereinen aus Angst vor einer Ansteckung dem Training ferngeblieben. Und Danny Rose von Newcastle United versicherte, er wolle zwar unbedingt wieder spielen, aber in der jetzigen Situation würden die Profis lediglich "wie Versuchskaninchen oder Laborratten" behandelt.

Am Mittwoch hatten sich die Klubs in Phase zwei des Regierungsplans zur Wiederaufnahme des Betriebs im Profisport zur Einleitung des Kontakttrainings entschieden. Die Mannschaften waren in Phase eins bereits mit kontaktlosem Kleingruppentraining auf den Rasen zurückgekehrt. In der letzten Phase des Drei-Stufen-Plans soll nun der seit dem 13. März wegen der Pandemie unterbrochene Spielbetrieb wieder anlaufen.