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München - Christian Pulisic berichtet von schwierigen Tagen beim FC Chelsea - und wie er sich den Respekt der Premier-League-Stars erarbeitet hat.

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Aller Anfang ist schwer. 

Christian Pulisic hat von seinen ersten Tagen beim FC Chelsea berichtet - und zugegeben, dass er sich den Respekt seiner neuen Mitspieler erst mühsam erarbeiten musste. Denn zu Beginn wurde der US-Nationalspieler von den Premier-League-Stars geradezu ignoriert. 

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Und das, obwohl er für beachtliche 60 Millionen Euro von Borussia Dortmund zu den Blues gewechselt war. 

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"Es war alles ziemlich verrückt", erzählte der 21-Jährige im Interview mit 13&ME Podcast. Im Sommer 2019 musste Pulisic nur eine Woche nach seinem Einsatz im Gold Cup für die USA nach Japan fliegen, wo sein neuer Arbeitgeber einen Teil der Vorbereitung bestritt. 

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"Ich musste direkt ins Hotel, und als nächstes stand gleich das Training auf dem Programm. Ich war müde, nervös und dachte nur: 'Ich bin bei Chelsea, und das ist verrückt.'" 

Er sei zum Bus gegangen, wo sich die restlichen Chelsea-Spieler ebenfalls gerade eingefunden hatten. "Alle waren im Halbschlaf, ich bin in den Bus eingestiegen und habe mich hingesetzt und niemand hat mich überhaupt bemerkt. Niemand hat was gesagt." 

Pulisic: "Was geht hier vor sich?"

Nur ein oder zwei Kollegen hätten ihn mit einem flüchtigen "Hallo" bedacht und er habe sich nur gefragt: "Was geht hier vor sich?"

Pulisic betonte, dass die Stars des London-Klubs außerhalb des Rasens zwar alle "nette Kerle" seien, aber entscheidend sei nun mal auf dem Platz: "Da musst du zeigen, dass du die Fähigkeiten hast. So ist es einfach." Er habe bis zum dritten Trainingstag gebraucht, um auf sich aufmerksam zu machen. 

"Ich hatte eine wirklich gute Einheit, habe viele Tore geschossen, hatte ein paar gute Aktionen und Assists. Dann habe ich gespürt, dass die Jungs auf mich zukommen, mit mir sprechen und dass ich ihren Respekt habe." Es sei interessant, wie so etwas ablaufe. "Es sind tolle Leute, und es macht mir wirklich Spaß." 

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Nicht nur auf dem Trainingsplatz funktionierte für den Ex-Dortmunder von Beginn an nicht alles. Doch mit der Zeit erarbeitete er sich auch seinen Platz in der ersten Elf von Trainer Frank Lampard, ehe ihn vor der Corona-Pause eine Adduktorenverletzung stoppte.