Wann in England der Ball wieder rollt, kann niemand so genau sagen
Wann in England der Ball wieder rollt, kann niemand so genau sagen © Getty Images
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Die Premier League drängt auf eine Comeback, doch bei den Spielern gibt es offenbar Zweifel. Die Furcht vor einer Ansteckung wächst auch unter den Profis.

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Nicht nur die Bundesliga arbeitet auf ihr Comeback hin. 

Auch die Premier League schmiedet Pläne. Englischen Medienberichten zufolge erarbeiten die Klubs der englischen Topliga derzeit Konzepte für das Comeback. 

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Die Fans dürfen also auch hier Hoffnung schöpfen - unter den Spielern wachsen derweil aber offenbar die Zweifel. 

"Viele Spieler fühlen sich bei dem Gedanken an ein Comeback unwohl", zitiert ESPN eine namentlich nicht genannte Person aus einem Premier-League-Klub. 

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Man habe "große Bedenken. Die Liga nimmt die Lage nur ernst, wenn jemand bei einem Klub stirbt. Wir werden auf diese Zeit mit großer Trauer zurückblicken." 

Zuvor hatte sich auch Jonas Baer-Hoffmann, Generalsekretär der internationalen Spielervereinigung FIFPro, kritisch geäußert. 

"Sie sind auch nur Menschen"

"Die Spieler haben echte Sorgen wegen des Infektionsrisikos. Sie machen sich Sorgen, was das für ihre Familie und Freunde bedeutet", erklärte dieser der Sun

Demnach befürchten die Profis, dass der Spielbetrieb unter "schlechten Bedingungen" wieder aufgenommen werde. 

Die Spielergewerkschaft habe bei einer Umfrage unter den Spielern festgestellt, dass Ängste und Depressionen sich seit Beginn der Krise mehr als verdoppelt hätten: "Sie sind auch nur Menschen."

Am Freitag wollen die Premier-League-Bosse die Pläne für die Rückkehr zum Profi-Fußball besprechen. 

Teil des Konzepts soll es sein, bei einem positiven Fall in der Premier League nicht gleich eine ganze Mannschaft in Isolation zu stecken. Vielmehr soll vorerst nur die betroffene Person in Quarantäne gehen. Dies berichtet die Daily Mail.